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Übriger Konsum

1. Fakten:

Es gibt natürlich sehr viele kleine Dinge, die CO2 ausstossen. Zu viele, um sie alle hier zu behandeln, aber die wichtigsten – Dienstleistungen (10%), Gesundheit (7%) und Kleidung (3%) – erklären wir dir hier.
Was der Bereich der Dienstleistungen angeht, ist vor allem der Bau und der Betrieb von Bildungsinstitutionen und Freizeitanlagen für die Umweltbelastungen verantwortlich, da der Transport zu diesen Anlagen auch Teil der Mobilität ist.
Bezüglich der Gesundheit stammt der CO2-Austoss hauptsächlich vom Bau- von Gesundheitsanlagen (z. B. Spitäler), der Ernährung der Patienten in solchen Anlagen und dem Verbrauch von Elektrizität und Heizöl/Erdgas in diesen Anlagen.
Im Bereich der Bekleidung ist vor allem die Produktion von Baumwolle für Textilien wichtig, da diese einen enormen Anteil an Wasser, Dünger (siehe dazu das Kapitel zur Ernährung) und Energie benötigen. Das kann auch oft zur Verschmutzung ganzer Landstriche führen.


2. Tipps und Tricks:

  • Das Einsparungspotential im Bereich der Gesundheit ist für uns Individuen eher gering. Man könnte jedoch durch eine gesündere Lebensweise (weniger Alkohol- und Zigarettenkonsum sowie Übergewicht) CO2 einsparen.
  • Bezüglich Dienstleistungen ist es sehr wichtig, darauf zu achten, dass man sie bei umweltfreundlichen Anbietern erwirbt und eventuell bei Freizeitaktivitäten auf die Transportmittel achtet.
  • Bei der Bekleidung sollte man beim Kauf auf Bio- oder Fairtradelabels achten und Kleidung nicht gleich wegwerfen, weil sie nicht mehr modisch sind. Wenn man sie dennoch nicht mehr verwenden möchte, dann sind Recycling, Brockhaus oder unser Schenkhaus die richtige Lösung, damit jemand anders Freude daran findet.


Diese weiteren kleinen Dinge können ebenfalls helfen, den CO2 Ausstoss zu reduzieren:

– Trink Hahnenwasser anstelle von Mineralwasser. Das Schweizer Hahnenwasser ist von einer sehr guten Qualität, sodass du nicht umweltschädliches (aufgrund des Transports und der Herstellung der Plastikflaschen) und teures Mineralwasser kaufen musst. Besuch doch unsere Webseite, um mehr zu erfahren.
– Wenn du auf das Baden verzichtest und stattdessen duschst bzw. weniger lang duschst, kannst du Wasser und Energie sparen.


Quellen:

BAFU-Argumentarium von Niels Jungbluth, ESU-Services Ltd.

Konsumreport Schweiz