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60° C im Boiler sind genug

Drehe bei deinem Warmwasserboiler die Temperatur auf 55 bis 60° C runter oder beauftrage deinen Vermieter damit.

Denn die ideale Boilertemperatur liegt zwischen 55 und 60 Grad. Fürs Duschen, Händewaschen und Abwaschen reicht diese Temperatur völlig aus. Ausserdem verbraucht jedes Grad wärmere Wasser 3% mehr Energie.

Unsere Tipps

  • Stelle die Warmwassertemperatur auf maximal 60° C ein
  • Achte bei niedrigerer Boilertemperatur darauf, dass das Wasser als hygienische Vorkehrung täglich auf 60° C erhitzt wird
  • Beauftrage deinen Vermieter damit, die Boilertemperatur auf maximal 60° C einzustellen

Warum?

Ein durchschnittlicher Schweizer Haushalt mit zwei Personen benötigt rund 2’000 kWh Energie und verursacht damit, abhängig vom eingesetzten Energieträger, bis zu 640 kg CO2 (Beispiel Heizöl). Wärmeverluste sind vor allem ausgeprägt bei hohen Temperaturen. Bei einer Reduktion von 70 auf 60° C kann je nach Boilertyp und Isolation bis zu 20% Energie eingespart werden. Das aufgeheizte Wasser kommt praktisch nie zum vollen Einsatz und der Wärmeverlust bei dessen Speicherung ist je nach Boilertyp und Raumtemperatur sehr hoch. Dazu kommt, dass sich Kinder im Haushalt alleine durch das Aufdrehen des Wasserhahns mit sehr heissem Wasser verbrennen können.

Die ideale Temperatur des Heisswassers beim Boilerausgang liegt bei 60 respektive 55° C im Leitungssystem. Damit wird die Ansiedlung und Vermehrung der gefährlichen Legionellen-Baketrien verhindert.

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(Quelle: Energie Experten, 2016)

Eingespartes CO2
0.09 t
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