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«Wir müssen etwas tun!» - Thurgauer Schüler gestalten den Klimawandel mit

Kategorien: Portraits
Valérie Trüb, 09.08.2016

Auf den Dächern der Sekundarschulhäuser Affeltrangen und Tobel wird während der Sommerferien eine Solaranlage installiert. Die Schüler und Lehrer freut’s. Auf sie warten im nächsten Schuljahr spannende Projektwochen, Workshops und knifflige Klima-Challenges. Das «Jede Zelle zählt»-Team hat sich auf dem Pausenhof etwas umgehört:

Giuliana, heute ist der Startschuss des Projekts. Der sogenannte Initial Day. Wie fühlst du dich als Schülerin?
Giuliana Stutz: Prima! Die verschiedenen Posten sind super spannend. Ich find’s cool, dass wir nicht nur dasitzen und zuhören, sondern aktiv werden. Eine tolle Abwechslung zum Schulalltag.

Marco gefällt dir die Aktion JZZ?
Marco Niederer: Wirklich sehr gut! Ich bin jetzt in der zweiten Oberstufe und viele Dinge, die wir beim Initialday vom JZZ-Team gelernt haben, sind mir neu. In der Schule wurde das Thema Klimaschutz nur am Rande angegangen. Somit ist es Zeit, dass wir Schüler mehr darüber erfahren, wie wir dem Klimawandel gemeinsam entgegenwirken können.

Was hast du heute gelernt Giuliana?
Giuliana Stutz: Es wurden spielerisch verschiedene Themen behandelt. Zum Beispiel mussten wir Nahrungsmittel nach ihrem CO2-Verbrauch bezüglich Produktion und Transport sortieren. Dazu gab es ein Rollenspiel, bei dem wir Schüler in die Haut von vom Klimawandel betroffenen Kindern schlüpften. Die verschiedenen Schicksale machen nachdenklich und spornen an, etwas zu bewegen.  

Marco, hat der Tag etwas verändert?
Marco Niederer: Absolut. Zuhause achten wir bereits jetzt darauf, möglichst stromsparend zu leben und kaufen wenn möglich saisonale Produkte. Das ist aber nicht bei allen Schülern der Fall. Ich denke aber auch, dass es nicht reicht, das Thema an einem Tag zu behandeln. Daher finde ich es genial, dass uns das JZZ-Team im nächsten Schuljahr regelmässig besucht. So lange, bis es in allen Köpfen verankert ist: wir müssen etwas tun.

Diego Indermaur, Sie sind Seklehrer in Affeltrangen. Wie gefällt Ihnen die Aktion «Jede Zelle zählt»?
Diego Indermaur: Das Thema Klimaschutz gehört einfach dazu. Ich finde es sehr gut, dass sich unsere Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Projekts damit auseinandersetzen. Die Zusammenarbeit mit dem jungen JZZ-Team ist zudem sehr entspannt und produktiv. Ich freue mich darauf, sie künftig öfters bei uns zu sehen.

Michael Huber, wie gefällt Ihnen als Lehrer der Sek Tobel der Initial Day?
Michael Huber: Sehr gut! Es ist beruhigend zu sehen, dass gewisse Grundwerte im Klimaschutz, wie der sparsame Umgang mit Strom und Wasser bereits in den Köpfen der Jugendlichen verankert ist. Wir haben bei den verschiedenen Posten jedoch auch gemerkt, dass in den nächsten Monaten noch viel Wissen aufgeholt werden muss.

Super, vielen Dank euch allen für das Interview!

Weitere Informationen zum Projekt «Jede Zelle zählt» in Affeltrangen und Tobel»

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