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Alina Lehmann und Viviane Jucker, zwei besonders aktive «JZZ-Schülerinnen»

Kategorien: Portraits
Meike H. Seele, 18.05.2015

Seit Dezember 2014 nimmt die Sekundarschule Breiti aus Turbenthal am Projekt «Jede Zelle zählt - Solarenergie macht Schule!» (JZZ) teil. Das Ziel ist, mit dem Verkauf von Solarzellen auf dem neuen Dach der Mehrzweckhalle eine Solaranlage zu installieren. Diese kann dann im Bestfall bis zu 50% des schuleigenen Strombedarfs durch Solarstrom decken. Seit Beginn sind die beiden Schülerinnen Alina Lehmann und Viviane Jucker, beide in der zweiten Klasse der Sekundarstufe, aktiv am Projekt beteiligt.

Warum habt Ihr Euch entschlossen, beim Projekt «Jede Zelle zählt - Solarenergie macht Schule» (JZZ) mitzumachen?

Wir finden die Organisation von JZZ super. Ausserdem wollen wir etwas tun, um der Natur zu helfen. Mit dem Projekt können wir die Umwelt unterstützen.

Was hat Euch letztlich den «Kick» gegeben, bei «JZZ» aktiv zu werden?
 
Dass wir auf der Internetseite aktiv mitmachen dürfen, finden wir ganz toll. Dort dürfen wir regelmässig Berichte zum Projekt schreiben... Das machen wir circa einmal im Monat.

Welche Aktionen gab es denn bislang in Eurem Projekt?

Am 9. Mai hatten wir den letzten Marktstand, bei dem wir auf dem Wochenmarkt Solarzellen verkauft haben. Neben uns haben da noch viele weitere Schüler und Schülerinnen mitgeholfen, Zellen zu verkaufen. So einen Markttag hatten wir auch schon einmal vor Weihnachten. Zudem sind auch schon zwei Mitarbeiter der EKZ (Elektrizitätswerke des Kantons Zürich) zu uns in die Schule gekommen und haben uns erklärt, wie genau Windräder oder eben auch Solarzellen funktionieren. 
Und: es gibt eine Wette mit TT, dem Türenhersteller Turbenthal. Wenn 130 Zellen durch uns Schüler der Oberstufe verkauft werden, dann spendiert uns der Türenhersteller Gratis-Glacé und eine Führung durch den Betrieb.

Wie viele Zellen hat die Oberstufe denn schon verkauft?

Das sind jetzt etwas mehr als 110 Zellen.

Und welche Aktion ist die nächste?

Morgen, am 19. Mai 2015, haben wir in der Schule einen Energie-Erlebnistag. Der ist für die ganze Schule. Das Ökozentrum Langenbruck hat dann drei Module aufgebaut, die sich mit Energiethemen befassen. Zum Beispiel gibt es ein Energiequiz, in dem man sich Energiewissen aufbauen kann. Oder es gibt eine Rohstoff-Expedition, die einem klar macht, welche Rohstoffe für die Herstellung eines Handys nötig sind. Damit man versteht, welchen Wert so ein Handy eigentlich hat. Das dritte Modul soll eine Repetition zu erneuerbaren Energien sein.
Und während die Hälfte der Schüler die Module besucht, schaut die andere Hälfte den Film «Die 4. Revolution».

Was habt Ihr bislang für Euch aus dem Projekt mitnehmen können?

Wir achten im Alltag mehr darauf, Strom zu sparen. Das kostet dann auch weniger Geld. Und ist besser für die Umwelt. Ausserdem machen wir noch Aktionen direkt in der Schule zum Thema «Recycling». Zuerst hatten wir Ständer fürs Papiersammeln aufgestellt. Derzeit sammeln wir Batterien. Und als dritte Aktion werden wir dann das Thema «Alu» im Recycling in der Schule haben. Aber ansonsten sind wir beide in Haushalten aufgewachsen, in denen es ein Bewusstsein für Klimaschutz gibt. Viel Neues haben wir nicht wirklich gelernt. Einfach die Themen haben wir intensiver betrachtet.
 
Hängen denn Eure Berufswünsche mit dem Thema Klimaschutz zusammen?
 
Alina: Nein, nicht wirklich. Ich möchte Konditorin werden.
Viviane. Bei mir auch nicht. Ich möchte entweder Polydesignerin 3D oder auch Konditorin werden.

 

 

 

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