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bluecamp 2016 - Raphael Hutter ist begeistert!

Kategorien: Portraits
Valérie Trüb, 22.06.2016

Raphael Hutter, 17 Jahre alt, ist KV-Lernender im 1. Lehrjahr beim Logistikunternehmen Kühne + Nagel. Als Teilnehmer des bluecamp in Bern vom 20. bis 21. Juni 2016, erzählt er in einem Interview mit myblueplanet, weshalb er sich für das bluecamp angemeldet hat und warum das bluecamp eine tolle Erfahrung war.

Warum hast du dich entschieden, am bluecamp 2016 in Bern teilzunehmen?

Ich wollte in erster Linie mehr über den Klimawandel erfahren und wie man das Klima schützen kann. Das hilft mir auch dabei, besonders meine Mitarbeiter für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren. Sensibilisierung ist sowieso sehr wichtig, denn nur so erfahren immer mehr Menschen, wie sie zum Klimaschutz beitragen können.

Wie möchtest du dein Klimawissen nun bei deinem Arbeitgeber umsetzen?

Als Logistikunternehmen besteht bei meinem Arbeitgeber grosses Potential für Klimaschutzmassnahmen. Zum Beispiel durch Investitionen in eine energieeffizientere Fahrzeugflotte. Dies könnte ein neues Projekt der Kühne + Nagel Green Anchor Group werden. Diese Gruppe entstand ebenfalls im Rahmen eines Lehrlingsprojekts (Kühne + Nagel goes green), das 2014 in der Kategorie Sensibilisierung der Energie- und Klimawerkstatt gewann.

Was waren deine Erwartungen an das bluecamp?

Ich wollte vor allem wissen, was den Klimawandel verursacht, welche Auswirkungen dieser hat und wie man ihn stoppen kann. Ausserdem erarbeitet man im bluecamp ein Klimaschutzprojekt. Ganz spontan kam uns bei einer Gruppenarbeit das Thema Terracycling. Es geht dabei um die Reduktion von Abfall durch das Recycling von Abfallprodukten, wie beispielsweise alte Kugelschreiber.

Was nimmst du vom bluecamp mit? Was hat dich am meisten bewegt?

Das bluecamp war eine geniale Erfahrung, zusammen mit Kolleginnen und Kollegen mehr zum Thema Klima zu erfahren und an einem Projekt zu arbeiten. Ich habe dadurch gelernt, dass es wichtig ist, sensibler mit Ressourcen umzugehen. Wir hatten in einem Workshop zum Beispiel das Thema Fleisch. Mir ist nun klar, welche Auswirkungen der Fleischkonsum auf das Klima hat.
Ganz toll finde ich, dass ich nun weiss, wie ich meinen Alltag klimafreundlicher gestalten kann und so mit kleinen Massnahmen Grosses bewirke.

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