Direkt zum Inhalt

Energieeffizienz in allen Schweizer Kantonen gefördert

Elena Ibello, 23.09.2014

Kantonale Förderprogramme – Wirkungsanalyse 2013 (Bild: Klaus-Uwe Gerhardt  / pixelio.de)Alle 26 Kantone führten 2013 Programme für die Förderung der Energieeffizienz in Gebäuden, erneuerbaren Energien, der Abwärmenutzung und der Gebäudetechnik durch, wie das Bundesamt für Energie BFE kürzlich mitteilte. Eine Wirkungsanalyse zeigt, dass der CO2-Ausstoss damit verringert werden konnte.

Mit ihren Förderprogrammen wollen die Kantone einen Beitrag leisten zur Erreichung der Energie- und CO2-Ziele des Bundes. Nun publiziert das BFE eine «Wirkungsanalyse» dieser kantonalen Förderprogramme und attestiert ihnen «eine hohe Wirkung und einen guten Leistungsausweis». So sei 2013 der CO2-Ausstoss um 1,65 Millionen Tonnen CO2 reduziert worden, bezogen auf die ganze Lebensdauer der Massnahmen. Das ist eine etwas kleinere Reduktion als im Vorjahr (1,68 Millionen Tonnen CO2). Dafür stieg die Energie- und CO2-Wirkung pro ausbezahltem Förderfranken für direkte Massnahmen, wie die Wirkungsanalyse zeigt. Dies, obwohl die Kantone insgesamt für die Förderprogramme 10 Millionen Franken weniger ausgaben als im Vorjahr, nämlich 119 Millionen.

Die meisten Fördergelder flossen in die Förderung von MINERGIE-Bauten, Sonnenkollektoren, automatischen Holzfeuerungen, Wärmepumpen und Photovoltaik-Anlagen sowie in die Gesamtsanierung von Bauten.

Gleichzeitig mit der Wirkungsanalyse der kantonalen Förderprogramme publiziert das BFE auch einen Bericht über den Stand der Energiepolitik in den Kantonen. Der Bericht enthält unter anderem Informationen über die kantonalen Aktivitäten in den Bereichen Strategie, Gesetzgebung, indirekte und freiwillige Massnahmen sowie Förderung.

Wirkungsanalyse kantonaler Förderprogramme. Ergebnisse der Erhebung 2013

Stand der Energiepolitik in den Kantonen 2014

 

Bild: Klaus-Uwe Gerhardt  / pixelio.de

Neuer Kommentar

Zum Verfassen von Kommentaren bitte Anmelden oder Registrieren.