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Für Umwelt und Gesundheit: Die Aktion «Bike4Car» 2014 war in jeder Hinsicht ein Erfolg

Elena Ibello, 11.11.2014

Bike4car am Ökomarkt 2014Mit der Aktion «Bike4car» konnten dieses Jahr fünfeinhalb Tonnen CO2 eingespart werden. Das zeigt die Auswertung des Projektes, die nun vorliegt. Die Aktion begeisterte zahlreiche Teilnehmende sowie vier Schweizer Energiestädte.

 

Nicht weniger als 90 Experimentierfreudige schwangen sich dieses Jahr auf ein von der Aktion «Bike4car» zur Verfügung gestelltes E-Bike und liessen dafür ihr Auto zuhause stehen. Und zwar nicht nur hin uns wieder für einen Ausflug am Wochenende, sondern für den täglichen Weg zur Arbeit. Die Teilnehmenden der Aktion «Bike4car» aus Burgdorf, Zug, St. Gallen und Winterthur sparten damit in den Monaten Juni bis August zusammen rund fünfeinhalb Tonnen CO2 ein.

Die zur Verfügung stehenden E-Bikes waren dieses Jahr im Schnitt zu 80 Prozent ausgelastet. Diese hohe Auslastung ist einerseits wohl dem verhältnismässig trockenen Frühlingswetter zu verdanken. Andererseits auch dem Umstand, dass bereits vier verschiedene Energiestädte an der Aktion teilnahmen. Besonders in Zug, wo das Angebot ins lokale ÖV-Abo «Zuger Pass» integriert werden konnte, liessen sich sehr viele Pendlerinnen und Pendler von der Idee begeistern, per E-Bike zur Arbeit zu fahren. Ein Erfolg war die Aktion dementsprechend auch für die Velohändler, die die E-Bikes zur Verfügung stellten. In St. Gallen beispielsweise konnte jeder teilnehmende Händler mindestens zwei E-Bike verkaufen. Das zeigt auch: Viele liessen sich dank der Aktion von den Vorzügen des Elektro-Velos überzeugen und schafften sich gleich dauerhaft eines an. Die fünfeinhalb Tonnen eingespartem CO2 sind demnach noch nicht alles! Auch nach der Aktion werden weiterhin Emissionen eingespart.

Der Umwelt und der eigenen Fitness zuliebe

Was die Teilnehmenden dazu bewog, mit «Bike4car» zumindest vorübergehend aufs E-Bike umzusteigen, war neben dem positiven Effekt für die Umwelt auch die eigene Gesundheit. Viele Aktionsteilnehmende gaben an, gleichzeitig der eigenen Fitness sowie der Umwelt etwas zuliebe tun zu wollen. Viele wollten auch teilnehmen, um für sich den Versuch zu unternehmen, einmal ohne Auto zu leben sowie um neue Mobilitätsmöglichkeiten auszuprobieren.

Interessiert an der Aktion zeigten sich auch die Medien. Rund 20 Medienberichte erschienen in den Sommermonaten 2014 in verschiedenen lokalen Medien. Die Projektleiterin Karin Witschi ist nach der Auswertung von Bike4car 2014 sehr erfreut. «Es ist besonders schön, dass wir mit Burgdorf und Zug neue Energiestädte gewinnen konnten. Das war ein Erfolg», sagt sie. Überhaupt sei die Entwicklung des Projektes sehr erfreulich verlaufen. Bereits arbeitet Karin Witschi intensiv an den Vorbereitungen für die Aktion im kommenden Jahr, die schweizweit durchgeführt werden soll. «Wichtig ist es nun, weitere gute lokale Partner zu finden, die die Aktion unterstützen», so Witschi.

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