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Klimawissen: USA Syrien und Nicaragua

Kategorien: Klimawissen
Linn Schaub, 12.07.2017

In Paris haben 195 Länder Geschichte geschrieben und die ambitionierteste weltweite Vereinbarung zur Limitierung der CO2-Emissionen unterschrieben. Die USA, Syrien und Nicaragua sind die einzigen drei Länder, die noch rot eingefärbt sind und das Pariser-Abkommen bisher nicht unterzeichnet haben.

Präsident Donald Trump hat angekündigt, dass die USA sich aus dem Vertrag zurück zieht. Das bedeutet, dass die USA zusammen mit Syrien und Nicaragua die drei einzigen Länder der Welt sind, die sich nicht an diesem wichtigen Projekt beteiligen.
Denn sogar Palestina und Nord Korea haben unterschrieben und sich damit verpflichtet, die CO2-Emissionen weltweit auf 2 Grad zu beschränken.

Wobei: Syrien macht aufgrund des Krieges nicht mit und Nicaragua, weil ihnen die Vereinbarung zu wenig weit geht. So sind die USA also das einzige Land, das die Reduzierung der CO2-Emissionen als nicht relevant betrachtet.

Praktisch jedes Land hat sich damit verpflichtet, Rahmenbedingungen und einen Aktionsplan für die Förderung sauberer Energie zu schaffen und den Verbrauch fossiler Energie zu reduzieren.

Der frühere Präsident der USA, Barack Obama, hat die Vereinbarung im September 2016 ratifiziert, diese dem Kongress jedoch nicht zur Genehmigung vorgelegt. Deshalb kann Donald Trump die Ratifizierung nun als einen "Akt des Präsidenten" formulieren, den er aufheben könne.

Von den 195 Ländern, welche unterschrieben haben, haben 147 den Vertrag ratifziert (inklusive den USA).

Weitere Informationen zum Pariser-Klima-Abkommen (Englisch)

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