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Monika Da Pra: «myblueplanet schafft es, unterschiedlichste Menschen für's Klima zu begeistern»

Kategorien: Portraits
Anne Nuria Boekhout, 16.02.2015

Seit 1. November hat Monika Da Pra die Geschäftsstellenleitung von myblueplanet ad Interim übernommen. Ihr Aufgabenschwerpunkt liegt in der Verbesserung von internen Prozessen. Auch das Datenmanagement fällt in ihren Bereich - ein sehr wichtige Aufgabe für unsere wachsende Organisation. Monika Da Pra bringt vielerlei Erfahrung aus dem Office Management und Back Office mit. Unter anderem arbeitete sie Implenia und bei der UBS. Ihre Tätigkeit bei der Fabrikkirche wird sie weiterhin ausüben. Sie lebt mit ihrem Mann und vier Kindern in Winterthur. 

Fast 100 Tage bei myblueplanet: was ist dein erster Eindruck von myblueplanet?  
Vor allem fällt mir das hohe Engegement des gesamten Teams für die gefassten Ziele von myblueplanet auf. Menschen mit ganz verschiedenen Lebensentwürfen treffen hier aufeinander, ziehen am gleichen Strick und erzielen auf diese Weise beachtliche Leistungen im Klimaschutz. Als Fazit ist für mich klar: Hier will ich bleiben und wirken, weil hier Klimaschutz nicht nur ein Wort ist, sondern wirklich gelebt wird!

Wie sieht dein Arbeitsalltag auf der Geschäftstelle aus? 
Lebendig, breitgefächert, spannend... und ab und zu auch anders als geplant; genauso wie ich es mag. 

Wie kamst du zum Klimaschutz, warum liegt dir das Thema am Herzen? 
Auf myblueplanet bin ich eher durch Zufall gestossen. Das Thema Klimawandel beschäftigt mich jedoch schon lange und ich habe meinen Lebensstil in den letzten Jahren bewusst klimafreundlicher gestaltet. Als logische Konsequenz daraus wollte ich mich unbedingt auf die ausgeschriebene Stelle bewerben und war nach der Zusage entsprechend glücklich. Als Mutter von vier Kindern und als naturliebender Mensch möchte ich Verantwortung im Hier und Jetzt übernehmen; um die Welt für unsere Nachfahren so gut als möglich zu hinterlassen.
 
Was tust du privat für den Klimaschutz? 
Wir leben konsequentes Recycling, bewältigen unseren Arbeitsweg mit dem Zug oder Velo und essen saisonal. Beeren und einige Fruchtsorten kommen sogar aus dem eigenen Garten. Ein Auto haben wir nur noch, da mein Mann durch seinen Beruf auf ein Auto angewiesen ist. Um die Umweltbelastung möglichst gering zu halten, haben wir uns für ein Erdgasauto entschieden. Da die Kinder von klein auf so aufgewachsen sind, muss ich sie gar nicht erst speziell dafür begeistern; aufgrund der Vorbildfunktion und den entsprechenden Erklärungen ist es einfach «normal».

Wie begeisterst du deine Kinder für das Thema?  
Die Kinder haben von klein auf einen relativ klimafreundlichen Lebensstil mitbekommen. Daher muss ich sie gar nicht erst speziell dafür begeistern. Aufgrund der Vorbildfunktion und den entsprechenden Erklärungen ist es einfach «normal». Zum Beispiel besprechen wir gemeinsam im Supermarkt, welche Früchte oder Gemüse gerade Saison haben und kaufen dementsprechend ein. Erdbeeren im Dezember gibt es bei uns nicht. 

Was wünschst du dir für unser Klima? Was sollte politisch, wirtschaftlich oder gesellschaftlich unbedingt passieren? 
Ich wünsche mir mehr Ökostrom bis ins Detail, das heisst, der Lieferant darf in keiner Weise an der Braunkohle- und Atomindustrie beteiligt sein. Und: die Einkommens-Schere sollte raschmöglichst verkleinert werden.

Was ist dein Klimaschutzvorsatz für 2015? 
Konsequenter Verzicht auf Produkte aus Übersee.

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