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Rekord: 10 Millionen Quadratmeter Minergie im Kanton Zürich

Elena Ibello, 07.10.2014

Minergie-Bauten entlang der Europaallee. Copyright: Georg Aerni Minergiebauten sind beliebt. Immer mehr Neubauten oder Gebäudeerneuerungen werden im umweltschonenden «Minergie-Standard» realisiert. Der Kanton Zürich berichtet nun in einer Medienmitteilung, dass der Anteil an Minergiebauten hierzulande bereits über 40 Prozent der Wohnneubauten beträgt.  «Nirgends in der Schweiz stehen so viele Minergiebauten wie im Kanton Zürich. Qualitativ hochstehend, komfortabel und energieeffizient, leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der kantonalen Klimaziele», schreibt die Baudirektion des Kantons Zürich.

Inzwischen sind total mehr als 10 Millionen Quadratmeter Wohn- und Arbeitsfläche zertifiziert. Seit dem Entstehen des Standards «Minergie» Ende der 1980er-Jahre hat sich wohl die Erkenntnis durchgesetzt, dass sich die höheren Investitionskosten langfristig durch höheren Werterhalt und Einsparung bei den Energiekosten ausbezahlen. Die insgesamt 10 Millionen Quadratmeter, auf denen Minergiebauten stehen, reduzieren den CO2-Ausstoss im Kanton Zürich laut Mitteilung der Baudirektion jährlich um rund 100‘000 Tonnen. «Und dies mindestens über die nächsten 40 Jahre.»

«Längste Minergiestrecke der Schweiz»

«Längste Minergiestrecke der Schweiz» (Baudirektion Kt. ZH)

Im Kanton Zürich stehen viele grössere Minergie-Bauten, die zeigen, wie komfortable Gebäude energieeffizient gestaltet werden können. So erfüllen etwa der Glattpark in Opfikon, der Prime-Tower, die Europaallee und die neue Hochschule der Künste auf dem Toni-Areal in Zürich oder der Superblock in Winterthur den Minergie-Standard. «Entlang der Bahnlinie Richtung Bern entstand in Zürich, Schlieren und Dietikon eine beeindruckende Kette grosser, moderner, repräsentativer Gebäude im Minergie-Standard. Nirgends in der Schweiz gibt es eine so hohe Dichte an Minergie-Bauten wie entlang dieser längsten Minergiestrecke der Schweiz», so die Baudirektion des Kantons Zürich.

 

(Bilder: Kanton Zürich, Baudirektion / Copyright Minergie-Bauten entlang der Europaallee: Georg Aerni)

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