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Wettbewerb für dritte Winterthurer Klimalandsgemeinde gestartet

Kategorien: Klimawissen
myblueplanet - today together for tomorrow, 21.04.2014

Auch dieses Jahr sind Einzelpersonen, Schulklassen, Vereine oder andere Gruppen aufgerufen, Klimaschutz-Projekte zu lancieren, die sie in Winterthur realisieren möchten. Die Vorhaben müssen dabei entweder zu einer CO2-Einsparung führen oder zur Sensibilisierung für den Klimaschutz beitragen. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist der überzeugend dargestellte Wille der Wettbewerbsteilnehmenden, im eigenen Umfeld etwas zu verändern. Auch kleine und mittlere Unternehmen können am Wettbewerb teilnehmen, sofern ihr Projekt eine Zusatzleistung zur angestammten Geschäftstätigkeit ist. Die Einreichefrist für Projekte läuft bis zum 31. Mai 2014.

Siegerwahl an der Klimalandsgemeinde 2014

Unter den eingereichten Projekten trifft eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der organisierenden Partner – Stadt Winterthur, School of Engineering der ZHAW, Club of Rome und myblueplanet – eine Vorauswahl der vielversprechendsten Ideen. Über die endgültigen Siegerinnen und Sieger und die Aufteilung des Preisgeldes von 10'000 Franken entscheidet das Stimmvolk an der Klimalandsgemeinde, die am 6. September 2014 stattfindet. An dieser öffentlichen Veranstaltung präsentieren die von der Jury vorselektionierten Wettbewerbsfinalisten kurz ihr geplantes Vorhaben. Anschliessend wird, wie an einer Landsgemeinde üblich, per Handzeichen abgestimmt. Stimmberechtigt sind alle, die in Winterthur wohnen, zur Schule gehen, studieren oder arbeiten.

Aus Siegerprojekten werden Taten für den Klimaschutz

Die Preisträgerinnen und Preisträger der Klimalandsgemeinde sind verpflichtet, ihre Projekte mit dem erhaltenen Preisgeld innerhalb eines Jahres umzusetzen. Das Siegerprojekt der Klimalandsgemeinde 2013, das «Recyclingabo» des Vereins Läbesruum, ist erfolgreich angelaufen: Alle zwei Wochen holt der Läbesruum die mit Recyclingmaterial gefüllte, wiederverwendbare Tasche mit dem zu 100 Prozent solarstrombetriebenen Elektro-Lastenvelo ab, separiert den Abfall und führt das Material dem Recyclingprozess zu. Die zweitplatzierte CoalMine CoffeeBar ermittelte zusammen mit der Organisation Eaternity die CO2-Emissionen ihrer bisherigen Speisekarte, entwickelte neue, emissionsärmere Rezepte und wird in Bälde speziell gekennzeichnete, besonders klimafreundliche Menus servieren. Die Zukunftsspenglerei, die den dritten Rang belegte, organisierte Anfang November 2013 an der Schweizer Messe für nachhaltige Produkte «Designgut», eine Gesprächsreihe zum Thema «Sustainability meets Design».

Weitere Informationen: www.klimalandsgemeinde.ch

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