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Ernährung

1. Ernährungsgewohnheiten:

Die Ernährungsgewohnheiten verursachen am drittmeisten Treibhausgase in der Schweiz. Jedoch kann man mit einfachen Verhaltensänderungen die Emissionen stark reduzieren. Das grösste Problem, das man gleichzeitig am leichtesten reduzieren kann, ist definitiv der Fleischkonsum. Im Vergleich zu Mahlzeiten auf Fleischbasis beeinträchtigen vegetarische Speisen die Umwelt nur zu einem Drittel. Sein Anteil an den Umweltschäden beträgt etwa ein Viertel, der CO2-Anteil sogar 48%. Pro Kilo Rindfleisch ergibt das ungefähr 15’000 Gramm CO2 und ein Wasserverbrauch von 1’5500 Liter.

Das kommt davon, dass die Rinder selbst einen grossen Teil an Methangasen, die ebenfalls Treibhausgase sind, ausstossen und für ihre Futterproduktion viel Energie benötigt und ein Lachgas (ebenfalls ein Treibhausgas) erzeugender Dünger verwendet wird. Andere Fleischsorten sind meist etwas umweltfreundlicher, wobei biologische und regionale Produkte am besten abschneiden, da diese keine Dünger verwenden bzw. nicht eingeflogen werden.

(Quelle: Gesundes Haus für Geniesser)

Sehr viel CO2 wird durch nichtsaisonale Produkte verursacht, da diese in Treibhäusern hergestellt oder eingeflogen werden müssen (z. B. verbrauchen im Februar eingeflogene Spargeln aus Spanien 5 Liter Erdöl beim Transport. Die gleichen Spargeln aus der Schweiz, die man im Mai kauft, verbrauchen nur 0.3 Liter Erdöl). Auch werden oft für Tierhaltung und Landwirtschaft Wälder gerodet, was ebenfalls zur Klimaerwärmung beiträgt.

Weitere Hauptbelaster sind Genussmittel wie Alkohol und Schokolade, da diese fast immer eingeflogen werden.

 

2. Tipps und Tricks:

– Wenn man nur noch dreimal in der Woche Fleisch isst, reduziert man den ökologischen Fussabdruck schon um 20% (gegenüber dem Durchschnitt). Ersetzen kann man das fehlende Fleisch entweder mit Tofu oder mit unseren feinen Klimamenüs. Für mehr Informationen klicke hier oder mach hier gleich mit.
– Man kann seinen CO2-Ausstoss stark reduzieren, indem man eher saisonal isst und auf regionale Produkte achtet. Warum muss man z. B. im Spätherbst spanische Erdbeeren essen, wenn man auch heisse Maroni aus der Schweiz haben kann? Mach gleich mit bei unserer Aktion und klicke hier.
– Auch sollte man darauf achten, dass die Produkte nicht in Treibhäusern hergestellt werden da diese das neunfache an Treibhausgasen verursachen. Am besten sollte man aber gleich Bioprodukte kaufen, da diese auch keinen Kunstdünger verwenden.
– Die umweltfreundlichste Ernährung hätte wohl ein bioregionaler Veganer, doch dieses Ziel ist nicht leicht zu erreichen. Deswegen lohnt es sich, einige Gewohnheiten umzustellen (z. B. Bioprodukte zu wählen und weniger Fleisch zu konsumieren), wenn man sich umweltfreundlicher ernähren möchte.
– Der CO2-Rechner von Eaternity hilft dir, herauszufinden, wie umweltfreundliche eine Mahlzeit ist. Klicke dafür einfach hier und lege gleich los.
– Wichtig ist, dass man nicht zu viele Lebensmittel kauft, die man dann vielleicht wegwerfen muss, da sich sowohl ihre Produktion als auch ihre Entsorgung negativ auf die Umwelt (und dein Portemonnaie) auswirkt.

 

3. Du willst noch mehr erfahren zum Thema Ernährung? Dann besuche die folgenden Websites:

ESU-services

BAFU-Argumentarium von Niels Jungbluth, ESU-Services Ltd.

Gesundes Haus für Geniesser