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Ich habe mir diese Freiheit gegönnt!

Sarah Meier, Eiskunstlauf-Europameisterin 2011,
kombiniert Fitness mit dem Arbeitsweg

 

Alphonso Caulker, St. Gallen:  Für das urbane Leben gemacht

 

 

 

Der Stadtpräsident fährt auf dem E-Bike ins Stadthaus.
Peter Neukomm, Schaffhausen

 

Roger Zaugg fährt mit dem E-Bike von Baar nach Zürich
ins Office und hat Spass daran

 

Lukas Kunz aus Baden ist extrem mobil und lässt den Stau links liegen

 

766 km - meine Strecke auf dem E-Bike

Gespannt verfolgte ich die Reaktionen der Leute bei meiner Durchfahrt. In Tägertschi führte auf der einen Strassenseite eine Gruppe eine rege Diskussion, während auf der anderen eine Lamaherde vorbeistolzierte. Alle verfolgten mich mit dem Blick. Es war einfach unglaublich!

Direktzugang zum Lindenblüten-Tee dank dem Fahrrad

Während einer entspannenden Abendfahrt in Chuderhüsi kam ich an einem riesigen Lindenbaum vorbei. Ich hatte schon lange vor, Lindenblüten zum Trocknen zu sammeln. Und schon suchte ich einige Sekunden später unter dem fein duftenden Baum danach. Im nächsten Winter, während ich gemütlich an meiner Teetasse nippe, werde ich mich mit einem Lächeln an diesen unbeschwerten Moment erinnern. Und dies dank bike4car. Mit dem Auto hätte ich diesen Spaziergang nie unternommen und somit keine Lindenblüten gesammelt.

Wenn ein Marken-E-Bike vorbeiflitzt, regnet es Ratschläge…

Mein Umfeld war begeistert von meinem Bike in Ferrari-Rot. Ich wurde stets daran erinnert, es sorgfältig zu behandeln und gut darauf aufzupassen. «Achtung – teuer!». Und bei der Gurnigel-Wasserscheide rief mir ein anderer Biker zu: «Das ist Beschiss!» 

Mein Alltag mit dem E-Bike

Um den Alltag möglichst einfach zu bewältigen, braucht es nur ein wenig Organisation. Zur Arbeit fahren (täglich 28 km), Einkaufen gehen, die Freizeit geniessen… dies alles mit dem Bike zu erledigen, hat richtig Spass gemacht. Insgesamt habe ich 776 km zurückgelegt. Diese Erfahrung hat mir als Autofahrerin gezeigt, dass die E-Bikes richtig schnell sind. Man muss also doch ein wenig vorsichtig sein. Ich werde zukünftig gut auch länger auf das Auto verzichten können. Da ich schon vorher oft mit dem Fahrrad statt mit dem Auto unterwegs war, war diese Erfahrung nichts komplett Neues für mich, sondern eher ein etwas anderes, ergänzendes Abenteuer.

Astrid Dolder, Konolfingen

 

Ab jetzt fahre ich mit dem Bike zum Golf

Obwohl ich doch ganz fit bin, oder es sein sollte… :-D, schliesslich bin ich ja Sportlehrer, war ich bei den Aufstiegen doch froh über den Motorantrieb. Eigentlich hat mich mein Vorgesetzter dazu inspiriert. Ich sah ihn täglich, wie er dieselbe Strecke wie ich mit seinem E-Bike zurücklegte.

Mein Freund besass zu dieser Zeit kein Auto und im Nachhinein sind wir zum Schluss gekommen, dass wir auch sehr gut ohne Auto auskommen können. Mein Partner benutzt die ÖV. Ich habe zudem festgestellt, dass ich auch mit dem E-Bike zum Golf fahren kann; diese Strecke war bis anhin der Hauptgrund, warum wir das Auto behalten haben.

Wer tauscht sein E-Bike gegen unseren Alfa Romeo?

Wir sind sehr an einen Tausch unseres Autos gegen ein E-Bike interessiert. Ich habe jetzt gerade nicht alle Angaben dabei, ich kann sie aber gerne zukommen lassen. Hier schon mal einige Infos: Alfa Romeo 1.9 TDI, 2004, circa 160 000 km auf dem Zähler, unfallfrei und gut gewartet. Das Auto ist in einem sehr guten Zustand.

C. Marquart, Arbon

 

 

Bereits die erste Fahrt liess mich jubeln!

Aufgrund eurer Aktion nahm ich allen Mut zusammen und meldete mich bei VeloLegi. Unsicher, ob ich das Fahren mit einem E-Bike überhaupt schaffen würde, war ich darauf vorbereitet, ein einfaches „Damen-E-Bike“ zu erhalten. Auf die Frage, welches E-Bike ich denn gerne fahren würde, wollte ich witzig sein und wählte das schönste Mountain-E-Bike aus. Ich war wirklich überrascht, dass der Veloprofi das gar nicht kurios fand und mich tatsächlich mit so einem sportlichen Traumfahrrad ins Abenteuer schickte!

Ich probierte das E-Velo am gleichen Abend noch aus und fuhr ruckzuck von St. Gallen hinauf nach Trogen ins Appenzellerland und zurück. Die nächsten 14 Tage  bin ich dann fast täglich zur Arbeit: nach Trogen und zurück nach St. Gallen gefahren.

220 km mit dem E-Bike

220 km habe ich in den zwei Wochen ungefähr mit dem E-Bike zurückgelegt statt wie bisher das Auto zu nutzen. Ich bin zur Arbeit nach St. Gallen, ins Nachbardorf zum Kommissionen erledigen oder einfach für eine kleine Runde auf mein E-Bike gestiegen und losgefahren. So nebenbei habe ich dann noch ein paar Umwege eingebaut und bin z.B. von Trogen an das Kinderfest in St. Gallen, heimwärts über die Falkenburg, oder via Vadianseck, Riethüsli, unterer Brand, Schäflisegg, Waldegg, Hohe Buche,gefahren. Ohne E-Bike wären diese Umwege  für mich keine Alternative gewesen. Und das Beste nach all den E-Bike-Kilometern war: Ich fühlte mich danach stets fit und munter.

Was mir beim E-Bike-Fahren am besten gefallen hat, ist die moderate Bewegung auf dem Fahrrad und die Motivation, damit Wege zu entdecken, die ich nie mit dem Auto fahren dürfte! So kommt man zum Beispiel direkt ins Stadtzentrum, ohne sich um Parkplätze Gedanken machen zu müssen.

Meine Umgebung reagierte neugierig und positiv. Meine beiden Jungs (12 und 19 Jahre) finden es toll, das ich E-Bike fahre. Viele wollten das tolle E-Bike auch ausprobieren! Dann hiess es staunend: „Ich sah dich an meinem Haus vorbeiflitzen und im Nu warst du schon flott fahrend mitten in der Steigung zu Speicher/Bendlehn!“ Natürlich wurde ich auch auf die Gefahren hingewiesen: „Das E-Bike ist gefährlich. Bald muss Dich die Rega im Alpstein retten!“ „Mit dem E-Bike gefährdest du die Wanderer.“ Ich fand diese Sprüche alle unglaublich doof.  Vorläufig trifft man mich sicher nicht wegen eines E-Bikes im Gebirge an, denn ich fahre ja schliesslich nicht auf Wanderwegen.

Lieber jubele ich weiterhin bei der Fahrt auf freien Wegen. Das E-Bike war meine Entdeckung des Sommers.

Stephanie Rentsch, St. Gallen

 

Höhenunterschiede? Nur keine Angst!

Portrait Sylviane Fleury Bike4carTrotz der Höhenunterschiede konnte ich dank dem E-Bike meinen Arbeitsweg ohne grosse Mühe und Zeitverlust zurücklegen. Was das Bike4car-Abenteuer bei mir ausgelöst hat? Ich hege je länger, je mehr den Wunsch, mir ein E-Bike zuzulegen.

Das Modell, welches ich getestet habe, entspricht nicht ganz meinen Bedürfnissen. Das zusammenklappbare Fahrrad ist sicher für diejenigen geeignet, die es mit in den Zug oder Bus nehmen wollen. Ich hingegen lege grosse Strecken auf dem Arbeitsweg und in der Freizeit zurück und benötige daher grosse Räder sowie mehr Stabilität und Komfort. Ich möchte daher gerne ein weiteres E-Bike testen!

Diese einmalige Erfahrung kann ich jedem ans Herz legen. Es ist gut, unsere Fortbewegungsgewohnheiten wieder mal zu überdenken, etwas daran zu ändern und neue Abenteuer einzugehen. Und der Sommer eignet sich ja ideal für diese Art von Erfahrung. Zudem ist das E-Bike die richtige Wahl, um Bewegung, Alltag und Mobilität auf angenehme Weise zu vereinen.

Ich habe meinem Umfeld vom Bike4car-Projekt erzählt und einige haben, im Hinblick auf einen Kauf, Interesse gezeigt, daran teilzunehmen. Meine Liebsten haben das E-Bike auch testen können und mein Mann hat es gerne mal ausgeliehen.

Sylviane Fleury, Buchillon

 

Mit dem E-Bike im Tessin unterwegs ... und es regnet Kommentare!

Vom klassischen italienischen Sprichwort «Du wolltest das Fahrrad, jetzt tritt in die Pedale!» bis zum bissigen «Na ja, mit dem E-Bike ist die Anstrengung immer relativ zu sehen…» bekommt man alles zu hören. Die häufigsten Reaktionen meiner Arbeitskollegen, Freunde und Verwandten waren aber die Neugierde, die Überraschung und das Interesse. 

Ich bin froh, an dieser Aktion teilgenommen zu haben und kann sie jedem weiterempfehlen: Probiert mal aus, ob diese Mobilitätsart euren Bedürfnissen entspricht. In meinem Fall ist es im Sommer bei schönem Wetter eine ideale Lösung. Vor allem am Morgen, obwohl vor mir ein langer Arbeitstag lag, war es eine richtige Freude, den Sattel zu schwingen und den ganzen Weg so richtig zu geniessen. Zum jetzigen Zeitpunkt bin ich aber noch nicht bereit, den doch etwas langen Arbeitsweg bei allen Wetterbedingungen mit dem E-Bike zurückzulegen. Zudem habe ich festgestellt, dass man auch gewisse Notsituationen mit einer grösseren Motivation angehen und lösen kann. Wie zum Beispiel als ich vergessen hatte, den Ladestand der Batterie zu prüfen und unterwegs das E-Bike gerade vor einem Anstieg zum Stehen kam... Aber mit den richtigen Beziehungen und Bemühungen habe ich den Aufstieg geschafft.

 Claudio Montobbio, 6814 Cadempino

 

Möchtest du Teil der Kampagne sein? Wir suchen Personen die uns erzählen, wie sie ihr Umsteigen erleben. Wie sich der 2-wöchige Tausch Auto gegen E-Bike anfühlt. Welche Freude es macht oder welche Probleme es gibt. Melde dich direkt bei der Projektleiterin: Karin Witschi, karin.witschi_at_myblueplanet.ch

 

Die Aktion ist auch dieses Jahr nur möglich, weil sich die Velohersteller Stromer mit seinen Stromer-Partnern, Coop Bau+Hobby mit den Marken AllegroSaxonette und Leopard sowie viele weitere Veloshops dafür einsetzen und rund 600 E-Bikes gratis zur Verfügung stellen und EnergieSchweiz die Aktion schweizweit finanziell unterstützt.
Vielen Dank für dieses Engagement und die tollen E-Bikes.

 

 

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