Direkt zum Inhalt

Mobilität

Fakten:

Die Mobilität verursacht zwar den zweitgrössten Ausstoss von CO2 in der Schweiz, sie weist aber auch ein extremes Potenzial auf, diesen Ausstoss mit einfachen Verhaltensänderungen zu verringern. Das durchschnittliche Schweizer Mobilitätsverhalten ist heute trotz Besserung noch immer stark umweltschädlich. Das liegt hauptsächlich daran, dass in der Schweiz ein Auto durchschnittlich 188 Gramm CO2 (ungefähr 40 Stunden Fernsehen) pro Kilometer erzeugt. Dies verursacht bei 5,9 Millionen Autos in der Schweiz sowie Motorräder und Flugzeuge ca. 2.3 Tonnen CO2  pro Einwohner im Jahr. Hinzu kommt, dass durchschnittlich 1’300 Watt Energie pro Einwohner verbraucht werden. Meistens stammen diese auch aus nicht erneuerbaren Energien wie Ölerzeugnissen.

CO2-Ausstoss auf die einzelnen Fahrzeuge verteilt:

false

false
(Quelle: BAFU-Argumentarium von Niels Jungbluth, ESU-Services Ltd.)
 

Tipps und Tricks:

Zu Fuss gehen.

Ob du ein Trekking durch die Schweizer Alpen machst oder eine Tagestour durch deine Lieblingslandschaft - wenn du zu Fuss gehst, siehst du mehr.Das was du auf jedem Städtetrip gerne machst - die Stadt zu Fuss erkunden - funktioniert genauso gut zuhause. Wenn du zu Fuss durch die Stadt, dein Quartier, deine Gegend läufst sieht und erlebst du Dinge, die du sonst nicht sehen würdest. Probier es aus.

 

Kleinere Fahrzeuge benützen.

Kleinere Fahrzeuge sind generell besser, weil sie auch weniger Energie und damit weniger Treibstoff benötigen um bewegt zu werden. E-Autos sind nicht zwingend umweltschonender. Nur wenn sie mit Öko-Strom betankt werden und das Fahrzeug selber auch leicht ist, wird es klimafreundlich. Eine Liste der erhältlichen Fahrzeuge und deren Spezifikationen (Gewicht, Preis etc.) findest du hier: Liste e-mobile  

Kleinere Fahrzeuge sind generell besser, da sie weniger Energie und damit weniger Treibstoff benötigen, um bewegt zu werden.Elektroautos sind nicht zwingend umweltschonender, nur weil man keinen Ökostrom benutzt, da es sonst keinen grossen Unterschied machen würde, ob oder Strom im Kohlekraftwerk hergestellt oder im Automotor Benzin verbrannt wird.

 

Möglichst keine Flüge.

Auf Flüge - egal ob Langstrecke oder Kurzstrecke - am besten verzichten. Europa per Zug bietet sich in vielen Fällen an. Ein Flug von Zürich nach Miami und zurück belastet deine CO2-Bilanz mit 2.9 Tonnen* CO2. Bei myclimate kannst du berechnen, um wiviel Tonnen deine CO2-Bilanz mit dem Flug schwerer wird. Und wenn's dann wirklich sein muss, kompensiere deinen Flug. Auch wenn's ein wenig kostet.

Auf das Reisen nach Asien oder Afrike verzichten und stattdessen lieber Europa mit dem Zug erkunden.

 

Velo fahren.

Kurze Strecken mit dem Velo zurücklegen. Das ist gesund, hilft dem Gewicht und produziert Null CO2. Wer einfacher, d.h. mit weniger eigenem Kraftaufwand und schneller unterwegs sein will, der setzt ein E-Bike ein. 

Am besten ist es, Kurzstrecken mit dem Fahrrad zurückzulegen: es ist gesund, man achtet auf seine Figur (und kann so mehr Klimamenüs geniessen :-)) und es wird praktisch kein COausgestossen. Wem das zu schwer ist, kann statt eines normalen Fahrrads ein E-Bike benutzen.

 

ÖV benützen.

Du sitzt zwar ein einem 20 Tonnen schweren Tram, allerdings zusammen mit Hundert weiteren Personen. So wird das Gewicht des Trams durch 100 geteilt, was so dann lediglich 20 kg für dich ausmacht. Das ist ein gutes Ergebnis im Vergleich zum 1 Tonnen schweren Auto in dem du alleine oder vielleicht zu zweit unterwegs bist.

 

Onkel Bosco fragen.

Unser Onkel Bosco steht dir für alle Fragen rund um Klimaschutz zur Verfügung. Da findest du ihn: Click.

 

 

Mehr Informationen:

Umweltgerechte Mobilität, BAFU

Energie-umwelt.ch

BAFU-Argumentarium von Niels Jungbluth, ESU-Services Ltd.

Pro Velo

 

 

Quellen:

BAFU-Argumentarium von Rolf Frischknecht (ESU-Services), 2012

«Verkehrsinfrastruktur und Fahrzeuge», BAFU

BAFU-Argumentarium von Niels Jungbluth, ESU-Services Ltd.

«CO2-Emissionen pro km vom Flugzeug, PKW, Bus und Bahn im Vergleich»