Am 18. Januar blieb es in der Oberstufe Elsau-Schlatt dunkel. Die Schule startete mit einem Blackout Day in das Bildungs-, Gemeinde- und Energiewendeprojekt «Jede Zelle zählt – Solarenergie macht Schule!» (JZZ). Sie stellte einen Tag lang den Strom ab um auf die Abhängigkeit vom Strom aufmerksam zu machen. Die SchülerInnen hatten jedoch keine Ahnung was hier vor sich geht. 

Die ersten SchülerInnen trudelten gegen 7 Uhr morgens im Schulhaus ein und fanden dieses dunkel vor. Nur die Notbeleuchtung in den Gängen funktionierte. Die Schulzimmer wurden durch schwachen Kerzenschein erhellt. Weder das Internet noch die Kaffeemaschine funktionierte an diesem Morgen.

Solange der Akku des iPad hielt, konnten einige Schüler problemlos ohne Strom arbeiten

Einige Lehrer waren mit Stirnlampen ausgerüstet die sie den SchülerInnen verteilten um das Lesen ein wenig zu erleichtern. Alex, Schülerin an der Oberstufe Elsau-Schlatt meinte der Strom sei wegen dem Sturm in der Nacht ausgefallen. Ainina, ebenfalls Schülerin in Elsau-Schlatt erzählte der Unterricht ohne Strom sei cool gewesen, sie würde das gerne wieder einmal machen. Das fehlende Licht hätten sie gut mit Stirnlampen kompensieren können, ergänzte Alex.

Der heutige Schultag forderte die Kreativität der Lehrkäfte.

Der heutige Schultag forderte die Kreativität der Lehrkäfte.

Marianne Meienhofer welche an der Oberstufe Elsau-Schlatt DaZ (Deutsch als Zweitsprache) unterrichtet, kam gut mit dem Tag ohne Strom zurecht. Kurzerhand konnte sie Ihren Unterricht umstellen und hauptsächlich mündlich mit den SchülerInnen arbeiten. Die Grösste Schwierigkeit sie gewesen das die SchülerInnen sehr nervös waren und die meisten Mühe hatten, sich zu konzentrieren.

Das ganze JZZ-Team wünscht der Oberstufe Elsau-Schlatt viel Erfolg!