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Öko-Kompass-Zmorge im Nœrd

noerd

myblueplanet organisiert in Zusammenarbeit mit dem Öko-Kompass der Stadt Zürich einen dreitteiligen Workshop im Kreativ-Gewerbehaus «Nœrd». Um folgende Themen geht es: 

Stromeffizienz Mobilität Verpflegung

 

Bildergalerie ÖKO-Kompass-Zmorge

Stromeffizienz 28.01.15

Statements zur Stromeffizienz

  • «Energieeffizienz fördert die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz» - Nick Beglinger
  • «Es gibt nichts Ressourcen-, Umwelt- und Klimaschonenderes als Effizienz» - Barbara Schmid-Federer
  • «Mehr Stromeffizienz = mehr Unabhängigkeit» - Werner Luginbühl

Referent

Peter Wieland, Energieberater ewz / Öko-Kompass Berater
Präsentation zum Thema Stromeffizienz

Dokumente und Links

Wie spare ich Strom?

1. Schalte konsequent das Licht aus, sobald du den Arbeitsplatz verlässt – auch zwischendurch!

2. Ersetze energieintensive Leuchtmittel wie traditionelle Glühlampen und Halogenlampen mit energiefreundlicheren Alternativen wie LED.

3. Fahr deinen PC bei Abwesenheit und in längeren Arbeitspausen herunter oder versetze ihn in den Ruhezustand. Die Energieoptionen sowie die IT-Infrastruktur des PCs solltest du energieeffizient konfigurieren - so geht's

4. Nutze das kostenlose Fitness-Center: Treppen steigen statt Lift fahren. Die rund 180’000 Aufzüge in der Schweiz verbrauchen jedes Jahr soviel Elektrizität wie ein grosses Wasserkraftwerk produziert (d.h. 300 GWh, dies sind etwa 0,5% der nationalen Stromproduktion).

5. Installiere Stromleisten und Zeitschaltuhren im gesamten Büro, sowie Bewegungsmelder in den Nebenräumen. Somit kannst Du unnötigen Stromverbrauch vermeiden – einfach und bequem.

6. Schaff dir energiesparende PCs und Bildschirme an. Achte zudem bei Geräten im Dauereinsatz (z.B. Server, Router, Kühlschränke, etc.) bei der Neuanschaffung auf den Energieverbrauch. Ineffiziente Altgeräte ersetzt du besser. Mehr erfahren

7. Steig um auf erneuerbaren Ökostrom. Bestelle das entsprechende Produkt bei deinem Stromlieferanten.

 

 

Mobilität 25.02.15

Statements zur Mobilität

  • Mobilität ist ein Menschenrecht und eine gute ­Sache, aber sie geht auf Kosten von Verwurzelung und Heimatgefühl. - Alex Capus
  • Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten. - Daniel Goeudevert, Manager
  • Die Bürger müssen wissen, daß in unseren Städten weniger Automobile nicht weniger, sondern mehr Lebensqualität bedeuten. - Johannes Rau.

Fakten zur Mobilität

  • Mittlere Tagesdistanz pro Person (Inland) 36.7 km - 100%, 
    davon Arbeit inkl. Dienstfahrten 11.4 Km - 31%, Freizeit 14.7 km - 40%  (Bundesamt für Statistik, 2010)
  • Anteil des Verkehrs am Energieverbrauch 35%, an den Co2-Emissionen 37% (Bundesamt für Statistik, 2012)
  • CO2-Ausstoss je Personenkilometer mit dem Auto 200g, mit dem Flugzeug in Europa 210g, mit dem Trolley/Tram 25g , mit dem Regionalzug 10g (www.gesundes-haus.ch)

Referent

Roberto De Tommasi, MIU Mobilitätsberater, Stadt Zürich

Präsentation zum Thema Mobilität

Dokumente und Links

Wie reduziere oder ändere ich meine Mobilität?

  • Ein Tag Homeoffice reduziert die Mobilität um 20%. Durchschnittlich legt ein Arbeitnehmer etwa 9 Kilometer pro Tag zurück, bei 200 Arbeitstagen sind das 1800 Kilometer pro Jahr.
  • Eine Sitzung pro Monat neu via Skype oder Telefonkonferenz abwickeln.
  • Im Quartier einkaufen und in der Nähe des Arbeitsplatzes essen gehen - spart viel Zeit und meist Nerven. Denn um die Suche des Parkplatzes und um mögliche Staus muss man sich keine Sorgen machen.
  • Konsequent die öffentlichen Verkehrsmittel zur Arbeit und für Geschäftsreisen verwenden.
  • Kurze Strecken zu Fuss oder mit dem Velo zurücklegen. Das ist nicht nur umweltschonend, sondern auch noch gesund.
  • Für Business-Trips in Europa die Bahn statt das Flugzeug nehmen.
  • Mit der Eco-Drive-Fahrweise bis zu 10% Treibstoff sparen, z.b. den Motor immer abschalten ab 5-10 Sek. Weitere Informationen Eco-Drive
  • Anreize setzen als Firma/Gewerbehaus Noerd: Gemeinschafts-Kässeli für gefahrene Velo-Kilometer, gemeinsame Teilnahme an biketowork, oder gemeinsame Anschaffung von Dienstvelos, Beitrag zum ÖV-Abo usw.
  • Fahrgemeinschaften bilden, Mitfahrzentralen oder Car-Sharing-Netzwerke wie z.B. Mobility nutzen, wenn‘s mal ein Auto braucht.
  • Für den Aussendienst ein Mobility-Angebot in der Firma organisieren – und/oder einen Mobility-Parkplatz in der Garage anbieten.  Informationen zum Mobility-Parkplatz

 

Verpflegung 25.03.15

Statements zur Verpflegung

  • "Alle reden von Wohnen und Mobilität, doch unsere Ernährung verursacht fast einen Fünftel der konsumbedingten Treibhausgase in Europa."
  • "Wenn jeder ein Jahr lang drei Mal pro Woche klimafreundlich isst, dann können so viel CO2 Emissionen eingespart werden, die in einem Wald mit 1 Million Bäumen gebunden sind." eaternity.ch
  • "Wenn Sie einen Cheeseburger essen, dann haben Sie die gleiche Wirkung auf das Klima, wie wenn Sie 500 Stunden fernsehen." eaternity.ch
  • "Das Wetter können wir nicht beeinflussen, aber das Klima. " Ernst Reinhardt, Schweizer Publizist und Aphoristiker

Referent

Manuel Klarmann (eaternity.ch) - Gründer & Produkt Visionär
Präsentation zum Thema Verpflegung

Fakten zur Verpflegung

Dokumente und Links

Wie esse ich klimafreundlich?

  • Generell gilt: "lokal und saisonal" vor "Ausland und saisonal" vor "lokal und Gewächshaus"
  • Poulet vor Käse vor Rindfleisch
  • Hahnenwasser vor Mineralwasser aus der Flasche