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Trink «Hahnenburger»

Wasser frisch ab dem Hahn ist billiger, einfacher und klimafreundlicher. Der Umstieg vom Mineralwasser aus der Flasche zum Hahnenwasser lohnt sich also in vielerlei Hinsicht.

Was kannst du tun?

  • Zuhause Hahnenwasser trinken und auf das Schleppen von Flaschen verzichten. Wer Sprudelwasser bevorzugt, kann dies Zuhause selber mit einem Soda-Gerät herstellen.
  • Unterwegs Hahnenwasser in einer wiederverwendbaren Trinkwasserflasche mitnehmen und wieder nachfüllen.
  • Im Restaurant Hahnenwasser bestellen.
  • Mittlerweile bieten die meisten Restaurants Hahnenwasser gratis oder für einen kleinen Betrag an. Manchmal wird dieser gar gespendet wie zum Beispiel bei der Aktion „Wasser für Wasser“.

Weitere Information

Im Durchschnitt hat Mineralwasser mit rund 650 Umweltbelastungspunkten (pro Liter) eine mehr als 450-mal höhere Umweltbelastung* als Hahnenwasser. Dabei sind der Transport und die Kühlung des Mineralwassers die treibenden Faktoren für die hohe Belastung. Sie führen unter anderem zu einem erhöhten Ausstoss an CO und Luftschadstoffen. Greift man also doch einmal zum Mineralwasser, so ist dessen Herkunft für die Umweltbelastung von grosser Bedeutung. Momentan beträgt die mittlere Transportdistanz von der Abfüllung bis zum Supermarkt 500 km.

Weitere Informationen und Tipps zum Thema Heizen findest du auf der Webseite von SVGW.

* Die Beurteilung der Umweltbelastung beruht auf der Methode der ökologischen Knappheit. «Zentrale Grösse der Methode sind [gemäss dem Bundesamt für Umwelt] die Ökofaktoren (u.a. CO2, Luftschadstoffe oder Landnutzung), welche die Umweltbelastung einer Schadstoffemission resp. Ressourcenentnahme in der Einheit Umweltbelastungspunkte (UBP) pro Mengeneinheit angeben. Bei der Bestimmung der Ökofaktoren spielen einerseits die aktuelle Emissionssituation und andererseits die schweizerischen oder die von der Schweiz mitgetragenen internationalen Ziele die wesentliche Rolle». 1000 UBP entsprechen gemäss Carbotech dabei der Belastung, die durch eine Autofahrt von 3 km verursacht wird.

Quellen:

Jungbluth et al. (2014), Ökobilanz Trinkwasser: Analyse und Vergleich mit Mineralwasser sowie anderen Getränken
Bundesamt für Umwelt (2013), Ökofaktoren Schweiz 2013 gemäss der Methode der ökologischen Knappheit
Carbotech (2018), Bedeutung von 1000 UBP, bezogen am 3.11.2109

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