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Mit eigener Muskelkraft unterwegs

Wer Kurzstrecken zu Fuss oder mit dem Velo zurücklegt, gewinnt Fitness und Lebenslust. Und tut dazu Gutes fürs Klima. Sag hier, wie viele km das bei dir sind.

Wer wie Sarah Meier oder Beni Turnheer immer öfter mit dem Velo unterwegs ist, dem schmecken die Zmorge-Gipfeli am Sonntag noch besser.
Velofahren beansprucht alle Muskeln, ist gut für das Herz, schont die Gelenke und die Umwelt. Zu Fuss oder mit dem Fahrrad ist der Zeitaufwand natürlich grösser, als wenn man schnell mit dem Auto losfährt. Doch gerade wer für kurze Strecken auf ein klimafreundliches Fortbewegungsmittel setzt, handelt bewusst - für sein Wohlbefinden und das Klima.

Mach dein Engagement sichtbar

Liegen dir deine Gesundheit und das Klima am Herzen und verzichtest du nach Möglichkeit auf den motorisierten Verkehr? Dann zeige dies und klicke oben rechts auf «MITMACHEN».

Wer sich scheut, längere Strecken zu Fuss oder mit dem Fahrrad zu bewältigen, kann seine Flexibilität mit einem E-Bike testen. Dank der Kampagne Bike4Car hast du in den Sommermonaten jeweils die Möglichkeit, für zwei Wochen ein E-Bike gratis zu testen.

Bist du viel mit dem Auto oder Motorrad unterwegs, möchtest deinen CO2-Ausstoss jedoch drosseln? Dann überlege dir stets, wie du eine Wegstrecke bewältigen möchtest. Entscheide dich bewusst fürs Fahrrad, E-Bike oder Spaziere drauf los. Danach kannst auch du auf «MITMACHEN» klicken.

Klimafakten

In der Schweiz, aber auch weltweit, nimmt das Mobilitätsverhalten und der Wunsch nach mehr Flexibilität zu. Gemäss Bundesamt für Statistik (2016) legte im Jahr 2010 die Schweizer Bevölkerung täglich im Schnitt 36,7 Kilometer zurück. Für rund 60% der Distanzen wurden motorisierte Fahrzeuge eingesetzt. Freizeitaktivitäten (40%) sind der wichtigste Verkehrszweck, gefolgt vom Arbeitsweg mit 24%. Zudem hat sich seit 1980 der Bestand der Strassenmotorfahrzeuge (ohne Mofas) verdoppelt und lag 2014 bei 5,8 Millionen. Rund drei Viertel davon sind Personenwagen. Auf die Schweizer Bevölkerung umgerechnet bedeutet dies, dass jeder zweite Einwohner über ein Auto verfügt. Bei den Motorrädern ist der Trend noch extremer: Seit 1980 hat sich der Bestand in der Schweiz verfünffacht.

Obwohl der CO2-Ausstoss von Personenwagen zwischen 1996 und 2014 infolge technologischer Entwicklungen um 34% gefallen ist, sind aufgrund der Zunahme von Personenwagen im Strassenverkehr die CO2-Emissionen im selben Zeitraum um lediglich 0,3% gesunken.

Weltweit trägt der Verkehrssektor massiv zum Treibhausgaseffekt bei. Auch in der Schweiz: Mit 30% verursacht der Strassenverkehr am meisten CO2.

Weitere Tipps

  • Bist du auf ein Auto angewiesen? Dann melde dich bei Mobility Carsharing an.
  • Das Schweizer Bus- und Bahnnetz ist weit entwickelt und erreicht jedes Dorf. Darum prüfe einen Umstieg auf den öffentlichen Verkehr und lass dein Auto Zuhause stehen.
  • Car-Pooling: Nimm Arbeitskollegen und Bekannte mit, die einen ähnlichen Arbeitsweg haben. Dies spart CO2 und erhöht den Spassfaktor im Auto.
Eingespartes CO2
29.65 t
Wir machen mit

Kommentare

Bonjour Chaque jour de la semaine par tous temps, pluie, vent, neige, grand soleil, j'ai l'enorme plaisir de pedaller de Chernex, Montreux, a Ouchy. Interessante des fois, surtout quand les automobilistes ne comprends pas pourquoi je ne suis pas sur la piste cyclable. A 45km/h c'est plus prudent de ne pas pedaller acoté de pedestres... je me rejouie chaque jour que j'ai la possibilité d'arriver au travail plus vite que le train, et encore plus vite qu'en voiture, merci Stromer, mon velo ST1 est revolutionaire !!

Der Weg zur und von Arbeit wurde mir immer mehr zum Stress. Noch schnell dies, noch schnell das. Auch noch schnell ins Büro am Tag, an dem wir in die Ferien fahren wollten. Und weil schnell gehen musste habe ich den anderen Wagen zu spät gesehen. Dieser hat mich so in die Seite getroffen, dass das Auto Totalschaden hatte (mir ist nichts passiert und der Dame auch nicht). Nach diesem Erlebnis habe ich mich entschlossen, kein Auto mehr zu haben. Ich muss gestehen, die Umstellung war nicht leicht. Aber es hat sich gelohnt. Ich habe mich nach nun doch drei Jahren daran gewöhnt mich besser zu organisieren und empfinde den ÖV und Langsamverkehr entspannend. Ach ja, wie Serge oben geschrieben hat, günstiger ist es allemal trotz Mobility und Taxi wenn's sein muss.

Am 31.05.2013 änderte ein zu schnell fahrendes Tram unsere "Fortbewegungsgewohnheiten". Meine Frau wartete mit dem Auto vor dem Rotlicht. Es wurde grün und sie überquerte die Tramlinie. Das Tram rammte das Auto auf der Fahrerseite - Totalschaden. Meine Frau spürt noch heute die Nachwehen des heftigen Aufpralles. Und die zu tiefst beleidigenden Kommentare auf Online Portalen wie 20 Minuten oder Tagesanzeiger nach der "irrtümlichen" Schuldzuweisung der VBZ, haben wir noch nicht vergessen. Es gibt aber auch eine positive Seite. Seit dem Unfall haben wir kein eigenes Auto mehr. Wenn wir ein Auto brauchen, nutzen wir den Service von Mobility. Wir fahren mehr mit den öffentlichen Transportmittel (VBZ - auch eine Art Kunden zu gewinnen) und fahren viel mehr Fahrrad. Für das Auto erhielten wir nicht viel Geld. Aber ohne Auto sparen wir Geld. Das Auto ist eine unheimlicher "Geldfresser".

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