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Stadtgmües - wills da wachst

Veranstaltungen

An diesen Veranstaltungen kannst du dich an über nachhaltige Ernährung informieren.
www.stadtgmües.ch

Erntefest am Friday Night Shopping

Starkoch Ralph Schelling verführt dich mit nachhaltigen Gerichten.

Wann: Freitag 28. September 2018, 18:00-23:00

Wo: Ecke Marktgasse/Kasinostrasse

Der junge Starkoch Ralph Schelling legt grossen Wert auf Nachhaltigkeit in der Küche. Aus regionalen Produkte zaubert er köstliche Gerichte, von denen seine Gäste genauso viel haben wie Tier und Natur. Am Erntefest verführt er seine Gäste mit ….

Aussaat von Wintergemüse

Herbst gleich Saisonende? Denkste! Der Stadtgärtner zeigt, wie’s geht.

Wann: Samstag 29. September, 10:00-12:30

Wo: Im Stadtgarten

Wintergemüse – Genuss von hier

Regionale Produkte gibt es auch im Winter, und zwar ganz viele. Es stimmt schon: Ganz so üppig wie im Sommer versorgt uns die Natur im Winter hierzulande nicht. Dafür ist Gemüse, das in unseren Breitengraden im Winter wächst, voll von Nährstoffen, die unser Immunsystem widerstandsfähig machen.

Wer beim Einkaufen genau hinschaut, auf den Markt oder zum nächstgelegenen Hofladen fährt, entdeckt viel Feines: Wurzelgemüse wie Randen sorgen für Farbe auf dem Teller (und schmecken herrlich mit Weichkäse im Ofen überbacken!), Feder- oder Palmkohl sind eine wunderbare Alternative zum bekannten Weisskohl, Kürbisse gibt es in vielen verschieden schmeckenden Sorten und Nüsslisalat ist pur genauso fein wie angereichert mit Ei, Nüssen oder gebratenen Brotwürfeln.

Mitmachen:  Genuss und weniger Fleisch - Aktion
 

Filme für die Erde Festival 2018

Spannende Filme zum Thema Nachhaltigkeit.

Wann: Freitag 21. September, Start um 12:00, 16:00, 18:00 und 20:00 Uhr

Wo: Kiwi Kinos, Neumarkt Winterthur

Filme für die Erde

 

Erntedankfeier

Mit HEKS , der reformierten  Kirche Winterthur MattenbachGemeinschaftsgarten Mattenbach und Winterthur Nachhaltig

Wann und Wo: Sonntag 30. September, 16:30 vor Zwinglikirche und 17:00 in den Gemeinschaftsgärten

Saatgut-Tauschbörse

Bring deine überzähligen Gemüse- und Blumensamen und nimm mit, was dich interessiert. So entdeckst du immer wieder Neues, hilfst mit, alte Sorten zu erhalten und vermehren, und machst anderen eine Freude.

Wann: 10.-30. September, zu den Bibliotheksöffnungszeiten

Wo: Stadtbibliothek Winterthur, 3. OG

Mitmachen: Erdbeeren & CO - Aktion

Ausstellung «Food Revolution 5.0»

Wann: 2. Dezember 2018 – 28. April 2019

Wo: Gewerbemuseum Winterthur

Öffentliche Führung zum Thema Food Waste

Wann: Sonntag 9. Dezember 2018, 11:00-12:00

Wo: Gewerbemuseum Winterthur

Mitmachen: Foodwaste-Aktion

Stadtgmües ist die Ernährungskampagne des Umwelt- und Gesundheitsschutzes Winterthur, der ZHAW, ETH und myblueplanet.

 

  1. Die Zauberworte heissen regional und saisonal.
    Produkte aus deiner Nähe haben einen kürzeren Transportweg und verursachen entsprechend weniger CO2. Dasselbe gilt für saisonale Produkte: Wintergemüse wächst, wie es der Name sagt, auch hierzulande im Winter und braucht entsprechend kein warmes Treibhaus.
  2. Kauf wenn möglich biologische Produkte.
    Der Anbau von biologischen Produkten ist deutlich ökologischer: Es kommen weniger Pflanzenschutzmittel zum Einsatz, die auch deutlich weniger aggressiv sind als im herkömmlichen Anbau. Ausserdem haben Bio-Bauern die ganze ökologische Umwelt im Blick und nicht nur die einzelne Pflanze.
    Aber Achtung: Die Bio-Zertifizierung kostet viel Geld. Es gibt viele Produzenten, die mehr oder weniger nach Bio-Standards produzieren, sich aber die Bio-Zertifizierung nicht leisten können. Nachfragen lohnt sich also auf jeden Fall.
  3. Kauf nur, was du brauchst. Vermeide Food Waste.
    Studien zeigen: Wer seine Einkäufe plant und eine Einkaufsliste erstellt, kauft weniger und verschwendet auch weniger Lebensmittel. Damit schonst du erst noch dein Portemonnaie.
  4. Lagere Lebensmittel richtig.
    Informationen dazu findest du z.B. auf nachhaltigleben.ch oder utopia.de. Es gibt auch praktische Infografiken, die man sich an den Kühlschrank kleben kann, bis man sich an die geänderte Ordnung im Kühlschrank gewöhnt hat.
  5. Nimm dir Zeit und kaufe bewusst ein. Schreib einen Einkaufszettel, schau im Kühlschrank nach, was noch da ist und kauf nicht ein, wenn du hungrig bist.
    Studien haben gezeigt, dass man sich deutlich gesünder ernährt und weniger Lebensmittel verschwendet, wenn man mit Einkaufszettel einkauft.
  6. Frag beim Einkaufen nach: Woher kommen die Produkte, wie wurden sie angebaut, was tut der Produzent für die Umwelt.
    Meist wissen die Angestellten in kleinen Läden besser Bescheid als bei den Grossverteilern. Ausserdem unterstützt du mit deinem Einkauf in kleineren Läden nicht nur lokale Produzenten, sondern eben auch lokale Verkäufer, die in deiner Stadt/deinem Dorf wohnen und leben und Steuern zahlen und also dasselbe Ziel haben wie du: Deinen Wohnort zu einem lebenswerten Ort zu machen.
  7. Lies die Verpackungshinweise und die Beschriftungen im Laden.
    Die Verkäufer sind gesetzlich verpflichtet, die Herkunft der Produkte anzugeben. So kannst du als Konsument Spargeln aus Mexiko, Peperoni aus Holland und Erdbeeren aus Marokko problemlos links liegen lassen.
  8. Koch selber – das macht Spass und du weisst genau, was du isst.
    In Fertigprodukten stecken oft Lebensmittel, die um die halbe Welt gereist sind und/oder kein bisschen saisonal sind. Wer selber kocht, weiss genau, was er/sie isst, und nimmt keine unnötigen Zusatzstoffe zu sich. Ausserdem enthalten Fertigprodukte oft viel Zucker und Salz, was nachweislich einen negativen Effekt auf unsere Gesundheit hat.
  9. Pflanz dein eigenes Gemüse auf deinem Balkon oder in deinem Garten.
    Am Erntefest sowie am Pflanz-Event verteilen wir kostenlose Samenpäckchen mit Nüsslisalat. Damit findest du einen leichten Einstieg ins Gärtnern.
    Oft ist das Gärtnern auch ein Ausprobieren. Welches Gemüse wächst wo (im Topf oder Beet) am besten, ist der eigene Balkon für Tomaten geeignet oder doch eher für Salate? Lass dich nicht entmutigen, wenn mal ein Setzling nicht gedeihen mag, und versuche es einfach noch einmal oder mit etwas anderem.
  10. Übe dich im Einmachen.
    Wenn der Sommer dir Gemüse und Früchte in Hülle und Fülle beschert, kannst du mit ein bisschen Übung bald alles Mögliche für den Winter konservieren. Es gibt tolle Bücher und Anleitungen im Internet. Oder frag doch einfach mal deine Grossmutter nach Tipps und Tricks. Und wenn du einmal 10 Kilo Bio-Tomaten vom Markt nach Hause geschleppt hast, sie sorgfältig gekocht und heiss in Gläser abgefüllt hast, willst du nie mehr etwas anderes essen. Versprochen! Denn diese Tomatensauce schmeckt besser als alles, was du kaufen kannst.

Natürlich kannst du auch bei den Grossverteilern nachhaltig einkaufen, wenn du auf die Herkunft und Saisonalität der Produkte schaust. Es gibt aber immer mehr kleine Läden, die sich der Nachhaltigkeit verschrieben haben. Der grosse Vorteil: Die Angestellten wissen Bescheid, wo ihre Produkte herkommen und wie sie hergestellt wurden, und können auch mal eine Rezeptfrage beantworten.

  • Äss-Bar (Backwaren frisch von gestern), mehr
  • Bare Ware,  mehr
  • claro, Kaffee, Schokolade, Dörrfrüchte etc. aus fairer und nachhaltiger Produktion mehr
  • Gmüesabo, mehr
  • Rägeboge Winterthur, mehr
  • Restessbar, mehr
  • schnoigge.ch, Finde Produkte aus der Region. mehr
  • Süss & Vegan, mehr
  • Tofulino, mehr
  • Ultimo Baccio, mehr
  • Winterthurer Wochenmarkt immer dienstags und freitags in der Steinberg- und Metzggasse (lokale Produzenten wählen), mehr
  • Wochenmarkt in der Halle 710, immer mittwochs in Hegi, mehr

Diese Liste stellt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Kennst du einen guten Laden, der hier fehlt? Schick uns deinen Vorschlag anxxx_at_myblueplanet.ch ( info_at_myblueplanet.ch).

Viele weitere spannende Infos rund um die nachhaltige Ernährung findest du auf den folgenden Webseiten:

 

Eingespartes CO2
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Stadtgemües Videos

 

 

 

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