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Stadtgmües - wills da wachst

Veranstaltungen

An diesen Veranstaltungen kannst du dich an über nachhaltige Ernährung informieren.
www.stadtgmües.ch

Saatgut-Tausch

Bring deine überzähligen Gemüse- und Blumensamen und nimm mit, was dich interessiert. So entdeckst du immer wieder Neues, hilfst mit, alte Sorten zu erhalten und vermehren, und machst anderen eine Freude.

Wann: Zu den Öffnungszeiten der Bibliothek

Wo: Stadtbibliothek Winterthur, 3. OG

Eigenes Saatgut gewinnen und mit anderen Tauschen. Alte Sorten erhalten und spannende Entdeckungen für den eigenen Garten machen.

 

Food Revolution

Wann: Ab Dezember

Wo: Im Gewerbemuseum Winterthur

«Food Revolution 5.0» beschäftigt sich mit dringlichen Fragen des 21. Jahrhunderts: Wie sieht die Ernährung der Zukunft aus? Werden wir Fleisch essen, Gemüse in Indoor-Farmen züchten oder Algenproteine und Mehlwürmer geniessen? In einem spekulativen Laboratorium werden neue Denk- und Praxismodelle zum Essen von morgen entworfen. Internationale Designer/innen präsentieren ihre Konzepte und Visionen zur Gestaltung des globalen Ernährungssystems. Es sind Statements, die als Best-Practice-Vorschläge funktionieren wie auch hypothetische Projekte, die mögliche Zukunftsszenarien aufzeigen.

https://www.gewerbemuseum.ch/ausstellungen/food-revolution

Food Waste

Wann: 9. Dezember

Wo: Im Gewerbemuseum Winterthur

Thematische Schwerpunktführung durch «Times of Waste – Was übrig bleibt» und «Food Revolution 5.0»

https://www.gewerbemuseum.ch/ausstellungen/food-revolution

 

  1. Die Zauberworte heissen regional und saisonal.
    Produkte aus deiner Nähe haben einen kürzeren Transportweg und verursachen entsprechend weniger CO2. Dasselbe gilt für saisonale Produkte: Wintergemüse wächst, wie es der Name sagt, auch hierzulande im Winter und braucht entsprechend kein warmes Treibhaus.
  2. Kauf wenn möglich biologische Produkte.
    Der Anbau von biologischen Produkten ist deutlich ökologischer: Es kommen weniger Pflanzenschutzmittel zum Einsatz, die auch deutlich weniger aggressiv sind als im herkömmlichen Anbau. Ausserdem haben Bio-Bauern die ganze ökologische Umwelt im Blick und nicht nur die einzelne Pflanze.
    Aber Achtung: Die Bio-Zertifizierung kostet viel Geld. Es gibt viele Produzenten, die mehr oder weniger nach Bio-Standards produzieren, sich aber die Bio-Zertifizierung nicht leisten können. Nachfragen lohnt sich also auf jeden Fall.
  3. Kauf nur, was du brauchst. Vermeide Food Waste.
    Studien zeigen: Wer seine Einkäufe plant und eine Einkaufsliste erstellt, kauft weniger und verschwendet auch weniger Lebensmittel. Damit schonst du erst noch dein Portemonnaie.
  4. Lagere Lebensmittel richtig.
    Informationen dazu findest du z.B. auf nachhaltigleben.ch oder utopia.de. Es gibt auch praktische Infografiken, die man sich an den Kühlschrank kleben kann, bis man sich an die geänderte Ordnung im Kühlschrank gewöhnt hat.
  5. Nimm dir Zeit und kaufe bewusst ein. Schreib einen Einkaufszettel, schau im Kühlschrank nach, was noch da ist und kauf nicht ein, wenn du hungrig bist.
    Studien haben gezeigt, dass man sich deutlich gesünder ernährt und weniger Lebensmittel verschwendet, wenn man mit Einkaufszettel einkauft.
  6. Frag beim Einkaufen nach: Woher kommen die Produkte, wie wurden sie angebaut, was tut der Produzent für die Umwelt.
    Meist wissen die Angestellten in kleinen Läden besser Bescheid als bei den Grossverteilern. Ausserdem unterstützt du mit deinem Einkauf in kleineren Läden nicht nur lokale Produzenten, sondern eben auch lokale Verkäufer, die in deiner Stadt/deinem Dorf wohnen und leben und Steuern zahlen und also dasselbe Ziel haben wie du: Deinen Wohnort zu einem lebenswerten Ort zu machen.
  7. Lies die Verpackungshinweise und die Beschriftungen im Laden.
    Die Verkäufer sind gesetzlich verpflichtet, die Herkunft der Produkte anzugeben. So kannst du als Konsument Spargeln aus Mexiko, Peperoni aus Holland und Erdbeeren aus Marokko problemlos links liegen lassen.
  8. Koch selber – das macht Spass und du weisst genau, was du isst.
    In Fertigprodukten stecken oft Lebensmittel, die um die halbe Welt gereist sind und/oder kein bisschen saisonal sind. Wer selber kocht, weiss genau, was er/sie isst, und nimmt keine unnötigen Zusatzstoffe zu sich. Ausserdem enthalten Fertigprodukte oft viel Zucker und Salz, was nachweislich einen negativen Effekt auf unsere Gesundheit hat.
  9. Pflanz dein eigenes Gemüse auf deinem Balkon oder in deinem Garten.
    Am Erntefest sowie am Pflanz-Event verteilen wir kostenlose Samenpäckchen mit Nüsslisalat. Damit findest du einen leichten Einstieg ins Gärtnern.
    Oft ist das Gärtnern auch ein Ausprobieren. Welches Gemüse wächst wo (im Topf oder Beet) am besten, ist der eigene Balkon für Tomaten geeignet oder doch eher für Salate? Lass dich nicht entmutigen, wenn mal ein Setzling nicht gedeihen mag, und versuche es einfach noch einmal oder mit etwas anderem.
  10. Übe dich im Einmachen.
    Wenn der Sommer dir Gemüse und Früchte in Hülle und Fülle beschert, kannst du mit ein bisschen Übung bald alles Mögliche für den Winter konservieren. Es gibt tolle Bücher und Anleitungen im Internet. Oder frag doch einfach mal deine Grossmutter nach Tipps und Tricks. Und wenn du einmal 10 Kilo Bio-Tomaten vom Markt nach Hause geschleppt hast, sie sorgfältig gekocht und heiss in Gläser abgefüllt hast, willst du nie mehr etwas anderes essen. Versprochen! Denn diese Tomatensauce schmeckt besser als alles, was du kaufen kannst.

Natürlich kannst du auch bei den Grossverteilern nachhaltig einkaufen, wenn du auf die Herkunft und Saisonalität der Produkte schaust. Es gibt aber immer mehr kleine Läden, die sich der Nachhaltigkeit verschrieben haben. Der grosse Vorteil: Die Angestellten wissen Bescheid, wo ihre Produkte herkommen und wie sie hergestellt wurden, und können auch mal eine Rezeptfrage beantworten.

  • Äss-Bar (Backwaren frisch von gestern), mehr
  • Bare Ware,  mehr
  • claro, Kaffee, Schokolade, Dörrfrüchte etc. aus fairer und nachhaltiger Produktion mehr
  • Gmüesabo, mehr
  • Rägeboge Winterthur, mehr
  • Restessbar, mehr
  • schnoigge.ch, Finde Produkte aus der Region. mehr
  • Süss & Vegan, mehr
  • Tofulino, mehr
  • Ultimo Baccio, mehr
  • Winterthurer Wochenmarkt immer dienstags und freitags in der Steinberg- und Metzggasse (lokale Produzenten wählen), mehr
  • Wochenmarkt in der Halle 710, immer mittwochs in Hegi, mehr

Diese Liste stellt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Kennst du einen guten Laden, der hier fehlt? Schick uns deinen Vorschlag anxxx_at_myblueplanet.ch ( info_at_myblueplanet.ch).

Viele weitere spannende Infos rund um die nachhaltige Ernährung findest du auf den folgenden Webseiten:

 

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Stadtgemües Videos

 

 

 

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