Less Is More Archive – 2017

Hier findest du alle Beiträge zur 2017er Less Is More Kampagne.

Thema: Suffizienz

Die Klimaschutzorganisation myblueplanet fördert mit dem «Less is More-Award» im Jahr 2017 zum ersten Mal junge Filmschaffende aus dem deutschsprachigen Raum bei der Produktion eines kurzen Werbefilmes (max. 1 Minute lang) zum Thema «Suffizienz» – einer wichtigen Strategie auf dem Weg zu einer nachhaltigen Welt.

Produzent: Peter Balicki

Beschreibung

Grundkonzept
Leute konsumieren kopflos und ohne Rücksicht auf die Umwelt. Ein Grund dafür ist, das der ganze Produktionsaufwand für den Konsumenten unsichtbar ist. Mitmeinem Film will ich dies auf den Kopf stellen und die Absurdität unserer Konsumgesellschaft aufzeigen.

Filmidee
Wenn man etwas zu Hause herstellt, hat man automatisch viel Wertschätzung fürs Produkt, es ist ja viel Zeit hineingeflossen. In meinem Film fällt der Hauptcharakter eine impulsive Konsumentscheidung: Er will Käse haben. In dieser fiktiven, absurden Welt stellt er den Käse jedoch komplett selber herund macht sich den 6 Monate langen Aufwand.

Nach dem ihm der Käse nicht passt, schmeisst er ihn jedoch einfach weg. Was zunächst bizarr tönt, passiert täglich in Küchen in der ganzen Schweiz.Nur weil sich jemand anders den Aufwand in der Herstellung gemacht hat, fühlensich Leute wohl, Überschuss einzukaufen und dann zu entsorgen.

Mit meinem Film will ich diesen Missstand auf eine humorvolle Art aufzeigen

Produzent: Chris Brandl

Beschreibung

Der Ultrashortfilm CAPACITIES zeigt eine bizarre, aber dennoch nicht unübliche Situation urbanen Lebens. Ein Versuch der Beschreibung von Kapazität, so wie sie im Allgemeinen, von un/begrenzter Natur für den Menschen und seiner Umwelt besteht.

Produzent:

Beschreibung

Suffizienz steht als eine der Hauptstrategien für die nachhaltige Entwicklung.Jetzt steht eine grösseBewegung rum umdieses Thema. Aber wie können wir ein suffizienter Lebensstil haben? Sollen wir mehr Öko-produkten kaufen? manchmal ist diese Frage einfach zu beantworten, weil es von unserer eigenen Entscheidung hängt, aber manchmal ist diese Frage schwierig zu beantworten, weil wir in einem komplexen System leben.

Mit diesem Film wollten wir die Widersprüche nach der Sucht einem suffizienten Lebensstil bezeichnen, aber auch, dass kleine Entscheidungen in unserem Alltag, das erste Schritt auf dem Weg einer nachhaltigen Entwicklung machen könnten.

Produzentin: Andrea Dannegger

Beschreibung

Das Ziel unseres Films ist es, Hochgefühle bei jedem Menschen anzuregen, dermit wenig Geld und Aufwand eine kleine Freude sich selbst oder anderen machen möchte.

In unserem Film geht es um Samenkugeln, die sich bei sehr leichter Pflege inbunte Blumen verwandeln.Jeder Mensch liebt es, in unserer Welt Wirkung zu erzielen. Und mit der Ideeunseres Filmes bekommt er einen Impuls für seine Wirksamkeit auf klare, einfache Weise erklärt.

Mitzuerleben wie aus Miniperlen die unterschiedlichsten Blumen und Gräserwachsen, lässt jedes Herz eines Kindes und eines Erwachsenen höher schlagen.Parallel dazu ermöglichen unsere Zuschauer dann unseren Bienen und Schmetterlingen Nahrung und Schutz.

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Kaputtccino

Produzent: Alexander Busse

Beschreibung

Wann haben wir von etwas genug?
Gibt es das überhaupt, von etwas genug haben?
Das Video „kaputtccino“ als Statement, nicht nur über Konsumverhalten und Bedürfnisse, aber auch über das mehr als genug haben, aber nicht genug davon bekommen.

Minga

Produzenten: Deborah Altenbach und Lukas van Puilenbroek

Beschreibung

Vielen Leuten ist nicht bewusst wie leicht es ist Suffizienz im Alltag auszuüben, auch ohne grossen Verzicht. In einigen Gemeinden der Schweiz gibt es verschiedene solidarische landwirtschaftliche Betriebe, bei denen man teilnehmen und so biologisches saisonales Gemüse selber ernten kann, z.B. bei unserem Betrieb Minga in Meilen.

Organisches Obst und Gemüse aus der Region ist nicht nur lecker und gesund, sondern spart auch massiv an Transportkosten. Das Konsumverhalten verändert sich, sobald man sich mal bewusst wird wieviel Arbeit hinter unserem Essen steht. Mit dem Kompostieren bringen wir Nährstoffe zurück in die Erde und vervollständigen so einen wichtigen Zyklus.

Die körperliche Arbeit im Garten erspart uns zusätzlich das teure Fitness Abo. Mit unserem Video wollen wir den Leuten zeigen, wie schön es sein kann suffizient zu leben.

Konsum im Griff ?

Produzent: Ivo Bernegger

Beschreibung

Meine Idee war, darzustellen, wie wir uns zu richtigen Konsummaschinen entwickelt haben die sich nahezu jede Sekunde etwas reinziehen. Dabei war mir auch wichtig, den Internet- und Smartphone-Konsum zu zeigen. Ich filmte also einen Protagonisten in dokumentarischer Form an einem typischen Alltag und schnitt die Konsummomente schnell aneinander. Das Ziel ist, dass der Film unangenehme Gefühle auslöst oder dass einem beim Schauen sogar schlecht wird. Das führt dann hoffentlich dazu, dass man anfängt, seine eigenen Konsummuster zu hinterfragen.

Da es ja eine Werbung sein soll, wollte ich eine Art Anti-Suffizienz darzustellen und damit ein Anti-Konsum Film machen. Am Ende wird auf eine fiktive Website verwiesen, auf der man sich helfen lassen kann.

Das ist auch ironisch, weil es so eine Organisation, die Konsum generell senken will, nicht so schnell geben wird. Das Thema Suffizienz interessiert mich seit einiger Zeit extrem. Ich habe selbst gemerkt, dass ich mit sehr wenig auskommen kann. Wenn die Idee des Weniger-Konsumierens populär wird, haben wir auf diesem Planeten doch noch eine Zukunftschance.

El Optimista

Produzent: Andres Rubli Gonzalez

Beschreibung

Basierend auf der Idee von dem Roman “Candide oder der Optimismus“, dass es warscheinlich die beste aller mögliche Welten gibt, habe ich zwei verschiedene Realitäten vorgestellt: „Die beste aller möglichen Welten“, wo man mit den rationalen Gedanken von Suffizienz lebt und “DieErde“, wo man nicht genug hat und der Kapitalismus unterstützt.

Ich habe die Menschen gefragt, ob sie genug haben: Sie haben es nicht gewusst. Zum Teil habe ich nein gehört und zum Teil ja. Ein kleines soziales Projekt, um heraus zu finden wie man denkt, wenn man eine persönliche und existenzielle Frage vor einer Kamera spontan und ohne Zeit nachzudenkenn, beantworten soll.

Don´t accept

Produzent: Nico Meier

Beschreibung

Abwechselnde Einblendungen von folgenden Szenen:

  • Wegwerfen von Lebensmitteln
  • Müllberg wird größer
  • Unnötig viel Einkaufen
  • Familie am Kaffeetisch (Kamerafahrt von dem Tisch weg)
  • Müll in der Stadt (Müll fallen lassen/wegschmeißen)Im zweitenTeil dann die Besserung
  • Kühlschrank ist aufgeräumt
  • Einkauf fällt kleiner aus, nur das nötige
  • Leere Packungen werden weggeschmissen

Einstellungen:

  • StadtoPerson lässt Kaffeebecher auf den Boden fallen
  • Leere Brötchentüte wird neben den Mülleimer geschmissen
  • Überlaufender Mülleimer wird gezeigt
  • Müll in der Natur (Kamerafahrt auf Slider an einem Stück Natur vorbei)

Wohnung:

  • Überlaufender KühlschrankoIn den vollen Kühlschrank wird noch mehr reingepackt
  • Ordentlicher Kühlschrank mit angemessener Menge an Lebensmitteln
  • Lebensmittel werden aus dem Kühlschrank in dem Müll geworfen(ungeöffnet)
  • Leere packungen werden weggeworfen (keine Verschwendung)

Außen:

  • Müllberg wie er größer wird
  • Säcke an Müll stapeln sich vor dem Müllcontainer
  • SupermarktoFahrt mit demEinkaufswagen durch den Supermarkt
  • Sehr viele Lebensmittel werden in den Einkaufswagen geladen
  • Man sieht wie der Berg an Artikeln im Wagen wächst
  • Ordentliche Menge an Lebensmitteln werden in einen Korb gelegt
  • Nur kleine Mengen werden eingekauft
  • Wohnung mitFamilieoFamilie sitzt zufrieden am Kaffeetisch, Mutter trink tasse Kaffee, Vaterserviert Kuchen in die RundeoKamera überfliegt den TischoKamera fährt aus dem Raum, die schöne Szene verschwindet langsam / nichtmehr erkennbar

Das Mass ist voll!

Produzentin: Sarah Rohrer

Beschreibung

Das Mass ist voll ! Ein Kurzfilm mit kräftigen Wirkungen und einzigartiger Präsenz erzählt von der Umweltverschmutzung und deren Auswirkungen. Es ist ein bildlicher Aufruf an die Menschen, Sorge zur Umwelt zu tragen, denn ein Film sagt mehr als Millionen von Worten.

Wir sagen STOP!

Produzent: Thorben Dannegger

Beschreibung

In meinem Kurzfilm geht es darum, den Leuten innerhalb von 60 Sekunden klar zu machen, was in unserer Welt falsch läuft.

(Beispielsweise der übertriebene Luxus und der massive Konsum)

Tourist

Produzent: Conradin Zellweger

Beschreibung

Kuzurlaub und Kurzstreckenflüge werden immer beliebter. Heute fliegen gerade junge Erwachsene gerne rasch über das Wochenende ans Meer. Gebucht werden die Ferien auf den unzähligen Online-Portalen. Das geht dank Smartphone von überall, auch ganz kurzfristig. So verbringen einige Leute ihre Freizeit auf der Suche nach günstigen Ferienangeboten.

Wo möchtest du jetzt am liebsten sein? Auf diese Frage hört man oft: „Unter Palmen am Strand“. Immer auf der Suche nach einem Schnäppchen vergisst man den Ort, an dem man sich gerade befindet, Man vergisst die schönen, nahen Orte in der Heimat. Oder man kennt die Kulissen der Schweizer Bergen schon gar nicht mehr.

Der Film zeigt die Schnäppchenjagd nach Ferienorten auf. Der Protagonist ist voll und ganz auf sein Smartphone fokussiert. Nur hat er bei der Suche mehrere Probleme. Der Internetempfang scheint nicht optimal zu sein. Er muss mehrmals den Standort wechseln. Die Sonne scheint sehr hell, er wird bei der Suche geblendet und erkennt nur knapp, was auf dem Bildschirm steht. Ausserdem neigt sich der Akku von seinem Gerät langsam dem Ende zu. Der Protagonist wird immer nervöser. Er wechselt den Standort um besseren Empfang zu haben.

Plötzlich ist der Akku leer. Der Protagonist nervt sich zuerst. Er sackt enttäuscht zusammen. Dann entspannt er sich plötzlich. Er atmet die Bergluft ein und merkt, dass er sich ja schon an einem Traumort befindet. Eigentlich ist er ja schon in den Ferien. Nur hat es sich bis jetzt nicht so angefühlt, weil er mit der Schnäppchenjagd beschäftigt war.

Manchmal muss man gar nicht weg um sich zu entspannen. Sondern weniger Planen, Reisen und im Internet Surfen, dann ist man auch zu Hause ein entspannter Tourist. Less is more.