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Wer Kurzstrecken zu Fuss oder mit dem Velo zurücklegt, gewinnt Fitness und Lebenslust. Und tut dazu Gutes fürs Klima.
Wer wie Sarah Meier oder Beni Turnheer immer öfter mit dem Velo unterwegs ist, dem schmecken die Zmorge-Gipfeli am Sonntag noch besser.
Velofahren beansprucht alle Muskeln, ist gut für das Herz, schont die Gelenke und die Umwelt. Zu Fuss oder mit dem Fahrrad ist der Zeitaufwand natürlich grösser, als wenn man schnell mit dem Auto losfährt. Doch gerade wer für kurze Strecken auf ein klimafreundliches Fortbewegungsmittel setzt, handelt bewusst – für sein Wohlbefinden und das Klima.
In der Schweiz, aber auch weltweit, nimmt das Mobilitätsverhalten und der Wunsch nach mehr Flexibilität zu. Gemäss Bundesamt für Statistik (2016) legte im Jahr 2010 die Schweizer Bevölkerung täglich im Schnitt 36,7 Kilometer zurück. Für rund 60% der Distanzen wurden motorisierte Fahrzeuge eingesetzt. Freizeitaktivitäten mit 40% sind der wichtigste Verkehrszweck, gefolgt vom Arbeitsweg mit 24%. Zudem hat sich seit 1980 der Bestand der Strassenmotorfahrzeuge (ohne Mofas) verdoppelt und lag 2014 bei 5,8 Millionen. Rund drei Viertel davon sind Personenwagen. Auf die Schweizer Bevölkerung umgerechnet bedeutet dies, dass jeder zweite Einwohner über ein Auto verfügt. Bei den Motorrädern ist der Trend noch extremer: Seit 1980 hat sich der Bestand in der Schweiz verfünffacht.
Obwohl der CO2-Ausstoss von Personenwagen zwischen 1996 und 2014 infolge technologischen Entwicklungen um 34% gefallen ist, sind aufgrund der Zunahme von Personenwagen im Strassenverkehr die CO2-Emissionen im selben Zeitraum um lediglich 0,3% gesunken.
Weltweit trägt der Verkehrssektor massiv zum Treibhausgaseffekt bei. Auch in der Schweiz: Mit 30% verursacht der Strassenverkehr am meisten CO2.