ROASTING THE PLANET – Fleisch und Milch

Essen ist wichtig für Leben, Gesundheit und Klima. 20 Prozent unseres Treibhausgas-Fussabdrucks (Haushalte) entfallen auf Lebensmittel.

Entscheidend ist dabei der Konsum von Fleisch und Milch, da Methan ein sehr starkes Klimagas ist. Methan baut sich in der Atmosphäre zwar schnell ab, doch die Methankonzentrationen steigen immer stärker an.

Mit einer gesunden Ernährung nach «Planetary Health Diet» können wir den übermässigen Fleischkonsum eindämmen und unseren persönlichen Fussabdruck minimieren. Gegen Fleisch aus graslandbasierter einheimischer Biolandwirtschaft (5 % Kraftfutter) ist nichts einzuwenden.
https://www.sge-ssn.ch/media/e23asbw5/schweizer-ernaehrungsempfehlungen_kurzversion_de-1.pdf

 

Die Studie „Roasting the Planet” Oktober 2025 zeigt, dass die CO2eq-Emissionen der Fleischproduktion weniger globaler Firmen in Amerika und Brasilien mit den Emissionen der Erdölindustrie vergleichbar sind.

Fakten:

  • Die grössten Fleisch- und Milchkonzerne stossen mehr klimaschädliches Methan aus als alle Länder der EU und des Vereinigten Königreichs zusammen: rund 1 Milliarde Tonnen Treibhausgase pro Jahr – ähnlich viel wie Saudi-Arabien.
  • Rinderzucht (Fleisch und Milch) verursacht etwa ein Drittel der weltweiten Methanemissionen.
  • Kaum ein Land hat sich verpflichtet, die Methanemissionen der Tierhaltung gezielt zu senken.
  • Klimaziele sind ohne deutliche Verringerung der Tierbestände kaum erreichbar.
  • Die lokale Umweltverschmutzung und der Verlust von Waldflächen ist enorm.

 

Quelle: https://foodrise.org.uk/wp-content/uploads/2025/10/Roasting-The-Planet-Report-FINAL-16_10_25.pdf