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Recycling – Entsorge richtig

Reduce, Reuse, Recycle – das sind die drei R des Recyclings und die Grundlagen eines umweltverträglichen Konsumverhaltens. Damit ist gemeint: Abfall reduzieren, Rohstoffe wiederverwenden und korrektes Recycling. Gerne zeigen wir dir hier wie Recycling ohne grossen Aufwand geht.

Was kannst du tun?

Bring deine Sachen in den Recycling-Hof:

  • Meist ist es der kommunale Werkhof, der an einem Ort das Recycling verschiedenster Rohstoffe ermöglicht. Es gibt aber auch private Rohstoffhändler, die diesen kostenlosen Service anbieten (mit Ausnahme von kostenpflichtigen Abfällen wie z.B. Sperrmüll). Dabei musst du lediglich die Öffnungszeiten beachten.

Profitiere vom Recycling-Abholservice:

  • Noch einfacher geht es mit einem Abholservice. Auf diese Weise kannst du fast jegliches Recycling-Gut (Haushaltsmüll, Glas, Plastik, …) in einem Sack sammeln und diesen abholen lassen. Dieser Service wird zum Beispiel von Mr. Green oder der IG Arbeit angeboten – ist aber natürlich kostenpflichtig.

Was kannst du tun?

Recycling ist oft mit einem gewissen Aufwand verbunden, doch dieser lohnt sich, wie Berechnungen von Swiss Recycling zeigen: Der gesamte Umweltnutzen von Recycling in der Schweiz entspricht dem Wohnenergiebedarf der Einwohner von Zürich, Basel, Luzern und Bern zusammen.

Heruntergebrochen auf eine Tonne rezyklierten Gutes können interessante Vergleiche gemacht werden:

  • Eine Tonne rezyklierte Aluminiumverpackungen spart das Äquivalent an Umweltbelastung* ein, das 30‘500 km Autofahrt verursachen – das entspricht 30 Mal der Strecke von Zürich nach Barcelona!
  • Eine Tonne rezyklierte PET-Getränkeflaschen spart so viel Energie, wie eine 12 Watt-Energiesparlampe während 52 Jahren verbraucht.
  • Eine Tonne rezyklierte Glasverpackungen spart so viele Umweltbelastungen* ein, wie die durchgehende Nutzung eines Laptops während 1.7 Jahren generiert.

Ebenfalls wichtig zu wissen: Der Haushaltskehricht wird nicht, wie oft vermutet, vor der Verbrennung sortiert und rezykliert. Wenn du also Glas, Alu oder andere rezyklierbare Stoffe im Haushaltskehricht entsorgst, dienen diese nur noch der einmaligen Energieerzeugung (in Form von Wärme) in der Kehrichtverbrennungsanlage.

* Die Beurteilung der Umweltbelastung beruht auf der Methode der ökologischen Knappheit. „Zentrale Grösse der Methode sind [gemäss dem Bundesamt für Umwelt] die Ökofaktoren (u.a. CO2, Luftschadstoffe oder Landnutzung), welche die Umweltbelastung einer Schadstoffemission resp. Ressourcenentnahme in der Einheit Umweltbelastungspunkte (UBP) pro Mengeneinheit angeben. Bei der Bestimmung der Ökofaktoren spielen einerseits die aktuelle Emissionssituation und andererseits die schweizerischen oder die von der Schweiz mitgetragenen internationalen Ziele die wesentliche Rolle“. 1000 UBP entsprechen dabei gemäss Carbotech der Belastung, die durch eine Autofahrt von 3 km verursacht wird.

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